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Alle Rezensionen zu Sahara Hotnights
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

What If Leaving Is A Loving Thing
(2008, Bad Taste Records BTR 124)

Sahara Hotnights haben bei ihrer vierten Veröffentlichung etwas vergessen: bei den Credits »Danke« zu sagen: Danke, Ihr Übermütter des (Power)-Pop, die ihr vor schon vor 30 Jahren gezeigt habt, dass wir sexy und selbstbewusst sein können als Musikerinnen. Danke Debbie Harry und Chrissie Hynde! Denn mit »WHAT IF LEAVING IS A LOVING THING« machen die jungen Rockerinnen den endgültigen Schwenk hinüber ins Poplager. Produzent Björn Yttling von Peter, Bjorn & John wird diesen Schritt nach Kräften gefördert haben.

Das Quartett kokettiert mit Sixties-Anspielungen, Saxofon-Klägen und fernen Erinnerungen an die Ronettes. Mal empfindsam, mal abgebrüht, aber immer tanzbar. Dass sie damit reichlich abgegrastes Terrain betreten und fast durchgängig radiotaugliche Mitsingsongs abliefern, ist nicht abzustreiten. Dem Erbe der Übermütter aber machen die Mädels keine Schande – denn Spaß haben, gute Laune verbreiten und auch mal austeilen können ist nach wie vor unbeschreiblich weiblich. (emv)



Siehe auch:
Peter Bjorn And John

 Sahara Hotnights: What If Leaving Is A Loving Thing

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.saharahotnights.com/

   

Kiss And Tell
(2004, RCA/BMG 82876635432)

Jeder Song eine potenzielle Single. Das macht ihnen so schnell keiner nach. Frischer Power-Punkrock mit vielen prasselnden Singalong-Parts und radiotauglichen Hooklines – bald auch als polyphoner Klingelton aufs Handy. Denn Sahara Hotnights machen eigentlich nicht weiter als Pop.

Alles ist genau strukturiert, pseudo-rebellisch und die Gitarrensoli knapp bemessen. Widerhaken wird man ebenso wenig finden wie eine abwechslungsreiche und spannende Dynamik. Neue Ideen im Vergleich zum Vorgänger? Fehlanzeige. Und dennoch, auch wenn manches hier tönt wie eine angerockte Version von Shania Twain und komplette Parts bei Weezer geklaut sind: Wer will es ihnen übel nehmen? Girls Just Wanna Have Fun. (maw)

   

Jennie Bomb
(2001, RCA/BMG 74321.86655.2)

Der Girlie-Rock-Boom hatte auch Schweden erreicht. Die zum Zeitpunkt dieser Aufnahme gerade mal volljährigen Mädels von Sahara Hotnights etwa behaupteten sich ihrem kratzbürstig-wavigen Gitarrenrock prompt auf Platz zwei der schwedischen Charts. Teils zu Recht, denn ihr unreif-spröder Charme fasziniert. Ebneten sie den Weg für The Hives, mit dessen Sänger Pelle Almqvist die Chefin Maria Andersson berfreundet ist und für die die Sahara Hotnights drei Jahre später die Bühnenbretter anheizen sollten?

Betrachtet man dieses zweite Album der Sahara Hotnights jedenfalls ohne den Kleinmädchen-Bonus, bleibt nicht mehr viel übrig vom passablen Eindruck. Ihre Punk-beeinflussten Rock-Rüpeleien zeugen nur von leidlicher Phantasie, und die Song-Ideen wiederholen sich zu dicht aufeinander. Trotz sympatischer Gitarren-Power hört man da dann doch lieber die Originale – sprich Iggy Pop, The Stooges oder Patti Smith oder The Ramones. (peb)



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