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Alle Rezensionen zu Ai Phoenix
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

The Light Shines Almost All The Way
(2007, Glitterhouse/Indigo GRCD 662)

Ai Phoenix? Große Klasse! Und dann kommt da dieses Album auf den Tisch, wird in den CD-Player ein- und dann wieder beiseite gelegt, später wieder hergenommen im festen Vorsatz, die Rezension endlich zu schreiben – bis man dann nach vielen Wochen schließlich beim Hören der Vorgänger-Alben landet auf der Suche nach der Begründung, warum man die Band einst so geliebt hat. Sicher bilden immer noch Mona Mørk, Patrick Lundsberg und Bosse Litsheim den Kern der Bergener Band, und ihre Musik bewegt sich noch immer im Halbdunkel hingepatschter Folkpop-Melancholie.

Ihre Songs brauchen aber mehr Anläufe, um das Herz zu stürmen, und die Liebe entflammt nicht mehr so heftig. Ai Phoenix sind inzwischen mehr die langjährige gute Frendin, bei der man noch Rat und Trost sucht. Deren Wärme man spüren kann, obwohl sie doch selbst Trost bräuchte. Aufregende Abenteuer aber wird man anderswo erleben. (peb)

 Ai Phoenix: The Light Shines Almost All The Way

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.aiphoenix.no

   

I've been gone - Letter one
(2003, Glitterhouse/Indigo GRCD 592)

Ah! Ai Phoenix haben zugelegt. Haben an Tempo und an Intensität gewonnen. Und doch haben sie ihre Wurzeln keinesfalls gekappt; ist da noch immer dieser verlässlich brüchige und nahegehende Gesang von Mona Mørk. Moch ist da wieder dieses sachte Gitarrenspiel, die wimmernde Orgel und das spärliche Getrommel, das alles zusammen erneut an die Cowboy Junkies in ihren besten Zeiten erinnert.

Und manchmal wird die Gitarre dann doch verzerrt und gequält (aber nicht zu arg); wird manchmal fast schon gerockt (aber nicht zu sehr, Gott sei Dank). Eine Platte für Liebhaber, für Fans sowieso. Und überhaupt und erneut für alle stillen Gemüter, in deren Innerem manches und mancher tobt. (frk)

   

Lean That Way Forever
(2002, Glitterhouse/Indigo 7564-2)

Für Musiker, denen das »Was« wichtiger als das »Wie« ist, hat man schon seit geraumer Zeit einen eigenen Genre-Begriff geprägt: Singer/Songwriter. Das Trio Ai Phoenix zählt zweifellos zu den besten dieser Zunft. Es stammt aus Bergen - der Stadt, in der es bekanntlich am meisten regnet und die daher für melancholischen Slowrock geradezu prädestiniert erscheint.

Die verträumt-verhangenen Lieder über Robin Hood oder Cinderella erinnern mit ihrer düsteren Gemütlichkeit an die Cowboy Junkies oder Leonard Cohen, wobei die Phoenix-Instrumentierung mit Akkordeon, Orgel und Slide-Gitarren dennoch einzigartige Spuren hinterlässt. Musik, für Tage, an denen man lieber nicht ganz wach werden will. (peb)

   

The Driver Is Dead
(2000, Glitterhouse/Indigo 7571-2)

Damals nur in Skandinavien und England veröffentlicht, inzwischen jedoch auch in Deutschland erhältlich, führt dieses Album wunderbar auf den Nachfolger »LEAN THAT WAY FOREVER« hin.

Stilistisch zwischen Cowboy Junkies und anderen Slow-Folkppop-Gesellen wie Mojave 3 oder Mazzy Star breitet es düstere Seelenwelten vor uns aus, angeführt von Mona Mørks brüchigem Flüstergesang. Definitiv keine Platte für den Sommer. Auch keine, die man am Lagerfeuer spielen wird, sondern in der Bar eines neblig-grauen Vororts, nach Mitternacht. (peb)



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