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Alle Rezensionen zu Kalmah
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

The Black Waltz
(2006, Spinefarm NAULA068)

Ja, auch Kalmah mussten sich in den Anfangstagen, nach Erscheinen des Debüts »SWAMPLORD« 2000, die Titulierung als eine weitere Children Of Bodom-Kopie gefallen lassen. Vierzehn Jahre nach der Gründung, bis '99 noch unter dem Namen »Ancestor«, klingt davon nichts mehr durch. Mit ihren Landsmännern teilen sie höchstens das Auftreten von Keyboard-Gitarren-Duellen; ansonsten erinnert der neue Tastenmann Marko Sneck (Poisonblack) nicht an COBs Warman.

Fronter/Gitarrist Pekka Kokko grunzt auf dem Viertling fast nonstop, Keifen gehört der Vergangenheit an, Drummer Janne Kusmin knüppelt fröhlich Blastbeats zu Anttis Death-/Trashgitarren(Riffs). Und für ein solides Fundament unter der hektischen Geschwindigkeit sorgt Basser Timo Lehtinen (Catamenia). Glanzstücke glücken den Ouluern mit dem Titelsong oder »Time Takes Us All«, zu dessen Prolog Pekka ausnahmsweise schwarzmetallen kreischt. Kein Album des Jahres, aber eine saubere Leistung, bei der Headbanger ganz bestimmt auf ihre Kosten kommen – und wer sich am neuen Gesangsstil nicht stört, ebenfalls. (nat)



Siehe auch:
Children Of Bodom
Catamenia
Reflexion
Poisonblack

 Kalmah: The Black Waltz

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.kalmah.com/

   

For The Revolution
(2008, Spikefarm/Soulfood NAULA100)

Wieso Kalmah bis dato der Erfolg ihrer Landsmänner Children Of Bodom verwehrt blieb, weiß niemand so genau. Fakt ist: Kalmah – gerne als COB-Abklatsch verschrien, aber Jahre vorher gegründet – bedienen sich ähnlicher Elemente: Härte trifft auf einschmeichelnde Melodien, Keyboard-Gitarren-Duelle auf kernige (Thrash)Riffs. So revolutionieren die Sumpfmonster weder ihren persönlichen Stil, noch das Genre selbst – was nicht heißt »FOR THE REVOLUTION«wäre eine schlechte Scheibe.

Im Gegenteil: Der Fünftling der Finnen hält durchgängig sein überdurchschnittliches Niveau. Mühelos zaubern die Nordmänner eingängige, aber dennoch harte Songs voller Ideen aus dem todesmetallischen Hut, von der mitgröltauglichen »Holy Symphony Of War« über das beschauliche, von Akustikgitarren eingeleitete »Ready For Salvation« bis zu den finalen Nackenbrechern à la »Coward«. (nat)

   

Swampsong
(2003, Spikefarm NAULA-037)

Eine eckigere, kanterige Ausgabe der Bodomkinder schäkert mit sparsam dosierten folkloristischen Melodien. Kalmah bewirten ihre Hörer nicht mit Einheitsbrei, sondern schaffen sich ihre eigene Nische auf der Speisekarte. Die Keyboards halten sich bis auf einzelne Soli dezent im Hintergrund; an der Spitze wieseln die pfeilschnellen Gitarrenläufe voraus.

Der Frontkobold faucht giftig zum insgesamt härten Sound im Vergleich zum Vorgänger. Für Gitarrenfrickeleien und Doublebass-Angriffen bietet »SWAMPSONG« ebenso Raum wie für chorale Männergesangparts in »The Third, The Magical« oder für Black Metall-Gekreische. Die Finnen vollbringen das Kunststück, eine komplexe Schichtspeise als luftiges Soufflé zu verfüttern. (nat)

   

They Will Return
(2003, Spikefarm NAULA-023)

Altti Veteläinen und Petri Sankala verabschiedeten sich zu Eternal Tears Of Sorrow; Bassist Timo Lehtinen und Schlagzeuger Janne Kusmin füllen die Besetzungslücken – und die Sumpfblumen Kalmah blühen auf: Sie gestalten die neun Lieder, inklusive des Megadeth-Covers »Skin O' My Teeth« vielfältiger. Das verbliebene Gründungsmitglied Pekka Kokko keift schwarzmetallisch, röhrt, röchelt; der Rest des Quintetts verknetet instrumental Heavy, Death und Black.

Die Finnen rasen als Doublebass-betriebener ICE über »THEY WILL RETURN«, steigen aber kurzzeitig auch in einen Bummelzug um. Mal geben die Keyboards den Ton an, ziehen sich aber wieder in den Hintergrund zurück. Ein massiver, melodiöser, unterhaltsamer Zweitling. (nat)



Siehe auch:
Eternal Tears Of Sorrow



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