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Alle Rezensionen zu Dhafer Youssef
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Divine Shadows
(2006, Jazzland/Universal 060249877224)

Zugegeben: Dhafer Youssef ist kein Skandinaver; er ist neben Rabih Abou-Khalil und Anouar Brahem der wohl beste Oud-Spieler. Doch der seit 1990 in Europa lebende Musiker, der sich besonders durch seine Experimentierlust auszeichnet, hat für »DIVINE SHADOWS« ein norwegisches Dream-Team aus dem Dunstkreis von Nils-Petter Molvær und Bugge Wesseltoft um sich geschart. Folgerichtig veröffentlicht er die CD auf Wesseltofts für alle NuJazz-Spielarten offenem Jazzland-Label.

Mit Eivind Aarset (Gitarre), Arve Henriksen (Trompete), Jan Bang (Samples), Audun Erlien (Bass, Bass-Balalaika), Rune Arnesen (Drums, Samples) und Marilyn Mazur (Udu, Cymbals) sowie dem Osloer Session String Quartet gelingt Youssef eine faszinierende Reise quer durch alle Kulturkreise und Genres: Arabische Ornamentik verbindet sich mit kühlen Ambient-Loops, luftige Oud-Meditationen und heisere Trompeten erheben sich über zuckenden Beats und verzerrt singenden Gitarren. Ist das Ambient, Jazz, Folklore oder Klassik? Von allem ein bisschen und doch keines so richtig. Jedenfalls bestes Kopfkino, zum Entspannen ebenso geeignet wie zum Aufwachen – wozu der sorgfältig aufgebaute Klang einen guten Teil beiträgt: Die akustischen Instrumente und synthetisch erzeugten Sounds fügen sich harmonisch ineinander, und das ist keineswegs selbstverständlich. (peb)



Siehe auch:
Eivind Aarset
Arve Henriksen
Marilyn Mazur

Dhafer Youssef: Divine Shadows



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