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Alle Rezensionen zu Babop
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Babop
(2004, Cowbellmusic/Leicom 13)

Als Markenzeichen zwei gleiche, noch dazu in seltenen Tiefen tutende Frontinstrumente: Kann das gut gehen? Es kann, wenn diese von Bandleader Benjamin Koppel und Jesper Løvdal gespielt werden, wobei der eine im rechten, der andere im linken Kanal ertönt – und keineswegs schwerfällig, wie die Uptempo-Nummer »Go« beweist. Auch die Rhythmusgruppe kann sich hören lassen: Jacob Anderskov brilliert nicht nur am Piano, sondern setzt mit dem Rhodes Akzente, und sein Stück »Tones 2 Barry« gehört zu den Höhepunkten. Neben dem soliden Jonas Westergaard (b) zeigt auch Kresten Osgood, warum er derzeit einer der gefragtesten Drummer Dänemarks ist.

Musikalisch fußt dieses Quintett im Hard Bop, wagt sich allerdings auch an modernere Klänge und verzichtet völlig auf Fremdkopositionen. Koppel schreibt nämlich selbst auch gute Stücke: »Soulbop« trägt den Untertitel »Portrait Of Mingus« und klingt auch so, »Blæsevejr« steht ästhtetisch eher einer Swing-Big Band nahe, und »H.T.E.S.T.A.C. (How To Explain Socialism To A Cat)« ist herrlich wild. (tjk)



Siehe auch:
Koppel/Andersson/Riel
Koppel/Danielsson/Humair
Koppel/Domiguez/Andersen
Rudy Smith Quartet

 Babop: Babop

Offizielle Website

Offizielle Website      www.cowbellmusic.dk/orkestre.asp?id=17



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