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Alle Rezensionen zu Suburban Tribe
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Manimal
(2004, Capitol/EMI 07243.598039.2)

In ihrer Heimat gehört die anno 1992 von Hauptsongschreiber/Bassist Janne Joutsenniemi, Schlagzeuger Alec Hirts-Gee und Gitarrist Roope Sirén noch unter dem Namen »Sub-Urban Tribe« gegründete Kapelle zum festen Kern der Musikszene. Der Sprung über den kleinen Teich – sprich Deutschland – glückte den Finnen bislang nicht, trotz einer Tour im Vorprogramm von Oomph 2003: »MANIMAL« erscheint nur in Suomi.

Dabei verstehen es die Jungs ordentlich zu rocken. Zwar scheinen sie sich Anregungen bei ihren Kollegen Pantera, Rage Against The Machine, Clawfinger so wie diversen Stromgitarren-Metalbands zu holen, setzen diese jedoch eigenständig genug um und schaffen sich ihre persönliche Nische. Dann und wann setzen Streicher Akzente, wie in »Silent Rain«; es tauchen auch elektronische Spielereien auf. Zum Ausklang »Drowning« greift gar Nightwishs Tuomas Holopainen in die Tasten. Fazit: Kurzweilig, belebend, mehr maximal denn »manimal«. Es bleibt abzuwarten, wohin der Weg Suburban Tribe führt – oder wie es der Opener ausdrückt: »You Can't Stop Us Now«. (nat)



Siehe auch:
Nightwish
Don Huonot
Corporal Punishment

 Suburban Tribe: Manimal

   

Recollection
(2007, EMI 0946 390 3742)

Wie der Name schon sagt, versammelt »RECOLLECTION« Hits aus der Vergangenheit Suburban Tribes. Im Gegensatz zur »PRIME TIME COLLECTION« steht hier schon Jouni Markkanens Nachfolger, Ville Tuomi, am Mikro. Bis auf einen Song stammen alle aus den Jahren 2001 bis 2007; lediglich das »neue« Stück »Sunflower« ist auf dem Debüt enthalten und wurde nun von Tuomi eingesungen.

Wer die letzten drei Alben nicht besitzt oder kaufen möchte, kann sich hiermit einen Überblick über die jüngste Vergangenheit der Vorort-Jungs verschaffen. Übrigens erschien das Album auch in limitierter Auflage plus Bonus-DVD, die mehrere Videos enthält, wie zu »Shock The Monkey« oder die »Manimal Instict Rock-Documentary«. (nat)

   

Suburban Tribe
(2002, Capitol/EMI 07243.535947.2)

Aus Helsinki schickten sich Suburban Tribe an, ihr viertes, schlicht nach dem Bandnamen benanntes Album auf das Alternative-Publikum Europas loszulassen. Herrlich mitreissende Gesangsmelodien, eine Stimme, die etwas an die »REAL THING«-Zeiten von Faith No More erinnert, satte Gitarrenwände und opulente Keyboards – das ist der Sound der Finnen, heavy, mächtig groovend und poppig. Irgendwo zwischen Glamrock, elektronischen Beats und Crossover.

Wer die Single »Oil And Water« oder die Tracks »Rodeo« und »Into The Blue« gehört hat, wird verstehen, was gemeint ist. Suburban Tribe bewegen sich frei von Plattitüden und weit weit nördlich von New Metal. (chd)

   

Elektro 57
(1998, Spinefarm SPI66CD)

»ELEKTRO 57« heißt das vierte und zugleich letzte Album mit Sänger Jouni Markkanen, bevor die Combo als Suburban Tribe wieder geboren wird. Der Sound klingt dem Titel entsprechend leicht elektronisch – der Mann am Keyboard ist übrigens ein gewisser Emerson Burton, der sich 1999 nach der Tour vom Acker macht und ab sofort bei HIM in die Tasten schlägt.

Sub-Urban Tribe rocken hier mittelprächtig, reißen jedoch nicht vom Hocker, was auch daran liegen mag, dass Markkanens Gesang die Stücke zuweilen richtig ausbremst, etwa bei »Snowfall«. Gelungener, tempodienlicher singt er bei »Masquerade« oder dem Opener »I Disappear In You«. (nat)



Siehe auch:
HIM

   

Prime Time Collection
(1998, Zen Garden GAR 19)

Mehr als eine Best-Of: Zugegeben, es häufen sich die Songs von den »P«-Alben aka »PANORAMA«, »PRIMITIVE«, »PURITY«, doch darüber hinaus gibt's etliche Hörproben der zugehörigen Sessions. Obendrein covern Sub-Urban Tribe jede Menge bekannter Hits auf »PRIME TIME COLLECTION«, die sie gerne nach oder zwischen den Aufnahmen zur Entspannung klimpern.

Von ihren Landsmännern Don Huonot geben sie die englische Version von »Kissaihmiset« alias »Alley Cats« zum Besten. Neben dem Opener von David Bowie »Life On Mars« interpretiert Roope auch der Beastie Boys legendäres »Sabotage« – gibt's dazu auch ein Video der Finnen? (nat)



Siehe auch:
Don Huonot

   

Panorama
(1997, Zen Garden GAR 12)

Noch als »Sub-Urban Tribe« und mit Jouni Markkanen am Mikro produzieren die Finnen ihren Drittling. Dieser erscheint wie die Vorgänger nur in ihrer Heimat, bei einem kleinen Indie-Label. Der Sound mit Markkanen ist ein anderer, zuweilen sehr beschaulich, fast balladesk – siehe »Voice With A Smile«, die Tonlage seiner Stimme häufig höher als die des Nachfolgers Ville Tuomis.

Direkt nach vorne weisen dagegen die temperamentvollen Stücke »Kite Song» oder »Impossible«. Auf »PANORAMA« arbeiten die Vorort-Jungs ferner mit zahlreichen Gastmusikern zusammen, die Streichinstrumente (»First Spring Day«) und Synthesizer einspielen. (nat)



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