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Alle Rezensionen zu Pelle Carlberg
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Everything. Now!
(2006, Labrador LAB085)

Er sollte einen Award für den charmantesten Musiker des Jahres 2006 erhalten. Pelle Carlberg ist nicht nur Ex-Sänger der symphatischen Band Edson, sondern auch immer addrett gekleidet und mag keine männlichen Chauvinistenschweine. All diese Freundlichkeit überträgt er auf seinen Indiepopswing, der auf seinem Solodebüt wunderbar zurückhaltend, verletzlich und idealistisch daherträllert.

Dabei wandelt er in den Spuren von Artgenossen Jens Lekman und Belle & Sebastian, nur zaghafter und romantischer, aber keineswegs langweiliger. Die Stücke auf »EVERYTHING. NOW!« suchen sich mit all ihren herzlichen Trompetenklängen, Xylophonmelodien, Streichern und Gitarren den direkten Weg ins Indiepopherz, um dort zu verweilen und Wärme zu verbreiten. Ein Shoegazer-Album, dass manchmal etwas zu zurückhaltend ist, aber Hoffnung sät, dass es für diese Welt noch ein gutes Ende geben wird. Derartig gutmütigen Schwedenpop gibt es nicht zweimal! (lic)



Siehe auch:
Edson
Jens Lekman

Pelle Carlberg: Everything. Now!

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.pellecarlberg.se

   

The Lilac Time
(2008, Labrador LAB 115)

Das Persönliche ist die naheliegendste Ebene, wenn es ums Songwriting geht. Und so ist auch dieses Werk fast ausschließlich autobiographisch, von bitteren Achs erzählend, von süßen Hachs und vom bittersüßen Scheitern zwischendurch. Obskures steht neben dem Nebensächlichlichen, und musikalisch fällt dieses Album auch nicht aus seinem typischen Referenzrahmen, ja unterstreicht mit »1983 (Pelle & Sebastian)« gleich zu Beginn den angestrebten Idealzustand, der beinahe vergessen macht, dass die Musik bisweilen arg schunkelig und vorhersehbar agiert.


Die sommerliche Unbeschwertheit verleiht Pelle Flügel, die nur allmählich bis zur letzten Ballade herabsinken. Es fehlen auf »THE LILAC TIMES« vielleicht ein paar richtige Hinhörer, ganz gewiss aber ein paar neue Impulse. Denn Sorglosigkeit schreibt nur kurzfristig tolle Songs. (maw)

   

In A Nutshell
(2007, Labrador LAB101)

Es ist ein Wiedersehen mit einem guten Freund. Mit liebgewonnenen Harmonien und sehnsüchtigem Pop. Es ist ein bisschen wie in einem Kreisverkehr, wo man den Blinker nicht mehr findet. Aber wo man gerne im Kreis fährt. Und weiter und weiter.

Erklären wir's also noch einmal: Es sind die Gitarren, die nur so traben und twangen. Es ist der subtil-gebrochene Gesang von Pelle, der sich manchmal so anhört, als würde er gar nicht richtig zum Song gehören und eigentlich sowieso viel eher unter dem Fenster einer angebeteten Frau schallen sollte. Dabei hat er schon vier Kinder. Es ist die Melodiefülle auf kleinstem Raum. Die Intimität. Die Fröhlichkeit zum Mitwippen. Die Songs. Sixties-Folkpop-Bands gibt es viele. Das hier ist Pelle Carlberg. (maw)



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