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Alle Rezensionen zu MyGrain
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Planetary Breathing
(2013, Spinefarm ?)

Zwei Jahre nach ihrem selbstbetitelten Album legen die die finnischen MyGrain mit Numero vier nach. Die Melodic Deather galoppieren nach einem kurzen Intro durch neun rasante Stücke. Ein direkter Einstieg mit »Waking Up the Damned« als Opener hätte »PLANETARY BREATHING« hätte der Scheibe allerdings gut getan. Der Song fängt verdammt stark an – doch dann: Nach 20 Sekunden typisches Children Of Bodom-Keyboard, nach 90 Sekunden ein HIM-Keyboard. Den Rest des 54-Minüters verbringe ich damit, MyGrains Keyboard-Klänge anderen Bands zuzordnen.

Und das ist schade. Denn die Finnen hätten das Zeug zu einer richtig guten Melo-Death-Kapelle, wenn sie eigenständiger agierten. So schielen sie etwas gen Schweden (In Flames, Soilwork) oder zu ihren Landsleuten (Keyboards). Und an welche Ami-Band erinnern mich die Gitarren (ab Minute 3:40) in »Ambivalentine« doch gleich? Und die Keyboards – eindeutig an eine finnische Band, welche? Fazit: MyGrain, werdet bitte so eigenständig, wie ihr technisch und produktionstechnisch gut seid. (nat)



Siehe auch:
Children Of Bodom
HIM
In Flames
Soilwork

 MyGrain: Planetary Breathing

   

Signs Of Existence
(2008, Spinefarm SPI295CD)

Die ersten 45 Sekunden des Openers stünden einer Industrial- oder Gothic Metal-Combo ebenso gut zu Gesicht. Aber dann hämmert das Schlagzeug, röhren die Gitarren, röchelt Fronter Tommy. Zwei Jahre nach dem Debüt erinnert der Zweitling immer noch an Children Of Bodom – besonders die Keyboards. Sonst machen MyGrain ihre Sache nicht schlecht, variieren Stimmung und Geschwindigkeit. Tommy experimentiert am Mikro, in etlichen Stücken wechselt er von Grunzen zu fast hymnenhaftem Klargesang.

Ja, es züngeln allerhand Flammen, Stücke wie »This Perfect Chaos«, ein heftiger Deather mit melodischen Refrain oder das partiell irgendwie an Ruoska erinnernde »Killing Time«. Doch entzünden sie nicht das komplette Album zum lodernden Höllenfeuer. Noch nicht. (nat)



Siehe auch:
Ruoska

   

Orbit Dance
(2006, Spinefarm spi251cd)

2004 entsteht in Helsinki aus den Überbleibseln der »New Science Band« MyGrain. Die Südfinnen brauen melodischen Death Metal aus den handelsüblichen Zutaten zusammen: Fronter Tommy grunzt, schreit, röhrt, die Gitarristen Resistor / Matthew schmettern harte Riffs; schnelles, stampfendes Getrommel kämpft gegen das melodieunterstützende Keyboard. »ORBIT DANCE« kreiert keine neuen Gerichte; stattdessen bietet es solide Kost inklusive Tempiwechsel und anständiger Arrangements, die zum Strapazieren der Nackenmuskulatur verleitet.

Drei Happen vom »Red Frame«-Demo (»Plastic«, »Downfall«, »W.I.F.«) schaffen es übrigens gemeinsam mit acht neuen Stücken auf das Debüt. Getreu dem Motto »Es muss nicht immer Kaviar sein« mundet das Menü des Sextetts allen nicht allzu wählerischen Gaumen. Feinschmecker halten sich dagegen besser an die einheimischen Konkurrenzköche von Children Of Bodom, Norther oder Amoral. (nat)



Siehe auch:
Children Of Bodom
Norther
Amoral



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