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Alle Rezensionen zu Chrome Division
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Infernal Rock Eternal
(2014, Nuclear Blast NB30920)

Was soll das, Chrome Division? Was soll das völlig unpassende Intro? Was sollen die zu-Tode-abgelutschten Effekte am Anfang des ersten Lieds »Endless Nights«? Was soll der ach-so-neue-kreative Text von »(She's) Hot Tonight«? Bei so viel bereits tausendfach Gehörtem hilft auch der beinah komplette Austausch der Besetzung nichts: Abgesehen von Gründer Shagrath und Schlagzeuger Tony White sind auf »INFERNAL ROCK ETERNAL« der Sänger des Vorgängers aus dem Jahre 2011, der Susperia-Fronter Pål Mathiesen alias Shady Blue alias Athera, sowie die Neulinge Mr. Damage (Leadgitarre) und Ogee (Bass) mit von der Partie.

Laut Promo-Beileger soll dieses vierte Album »die Welt in Erstaunen versetzen« – mich erstaunt lediglich die Ideenlosigkeit des 54-Minüters. Elf Liedchen zwischen Hard und Stoner Rock mit einer Prise Heavy Metal, die keinem wehtun, die nicht knurren, beißen oder in den Arsch treten. Diverse abgenudelte Effekte ergänzen das belanglose Songwriting vollendet. Das Positivste an der Scheibe sind die handwerklichen Fähigkeiten des Quintetts und einige wenige, teils von Motörhead inspirierte Song-Passagen. Chrome Division, wieso versucht ihr’s nicht als (Motörhead-) Coverband? Tja, leider macht das schon Immortals Abbath mit den Bömbers. Ich behaupte: Ohne Dimmu Borgirs Shagrath hätte diese Truppe keinen Vertrag mit Nuclear Blast. (nat)



Siehe auch:
Susperia
Immortal
Dimmu Borgir

 Chrome Division: Infernal Rock Eternal

   

Doomsday Rock'n'Roll
(2006, Nuclear Blast NB 1665)

Ein nicht ausgelasteter Dimmu Borgir-Fronter namens Shagrath schloss sich im Sommer 2004 gemeinsam mit seinen Spezis Lex Icon von The Kovenant am Bass und Luna von Ashes To Ashes am Schlagzeug auf etliche Biere im Proberaum ein. Einige Monate später erblickt er mit der Klampfe in der Hand wieder das Tageslicht, sucht und findet Sänger Eddie Guz von der R'n'R-Truppe The Carburetors sowie Ricky Black als zweiten Gitarristen. Nach dem Austausch von Lex gegen Tony White rotzen sie im Motörhead-Stil den ersten Song »Serial Killer« aufs Debüt.

»DOOMSDAY ROCK'N'ROLL« fängt stark an: Gepflegte Riffs, amtliche Soli, eine whiskeygeschwängerte Stimme und eingängige Melodien geben ein gehöriges Tempo vor – die Songs gegen Ende hecheln abgenutzt hinterher. Mit »When The Shit Hits The Fan« setzen Chrome Division zwar einen versöhnlichen Schlusspunkt, doch kein Ausrufezeichen hinter die gesamte Platte. (nat)



Siehe auch:
Dimmu Borgir
Kovenant



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