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Alle Rezensionen zu Sarah Hepburn
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Stars and Haze
(2005, Copenhagen Records CPHREC 0020)

Zugegeben: Sarah Hepburn hat keine Stimme, sondern ein Stimmchen. Manieriert und schüchtern singt die US-Dänin vor sich hin; dazu schweben die Liedzeilen leicht verhallt durch den Raum. Klein-Mädchen-Tour also: »Hallo, ich bin sechzehn und kann noch nicht geradeaus gucken, nimmst du mich an die Hand? Flöt, flöt.« Kein Vergleich somit zu Emma Nordenstamm, Marie Solheim oder gar der göttlichen Britta Persson: alles erwachsene Sängerinnen mit dem entsprechenden Klangvolumen und der stimmlicher Präsenz, wenn sie sich einem Mikrophon nähern.

Wären da nur nicht diese wunderbar leichtgängigen Popsongs! Entstünde da nur nicht im Handumdrehen jene flockige Weltenstimmung, für die der Pop allein da ist. Manchmal wird etwas gerockt; meist aber erschallen die allerliebste Songwritermelodien, samt einer schrammeligen Gitarre und einem genau gesetzten Schlagwerk, und überhaupt ist Hepburns Band um den Gitarristen Neil Halstead in ihrer Zurückhaltung und Diensttreue wie geschaffen für diese Art von Wohlfühlmusik. Kurzum: Irgendwie ist diese Platte ganz doof und ganz großartig und ganz ergreifend und eingängig sowieso. Und wenn Sommer ist und es genug Schlechtes in der Welt gibt, ist alle Kritik nie gesagt worden. (frk)



Siehe auch:
Emma Nordenstam
Maria Solheim
Britta Persson

Sarah Hepburn: Stars and Haze

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.sarahhepburn.dk



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