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Alle Rezensionen zu Brightboy
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Love For The Streets
(2006, Helsinki Music Company HMCD003)

Die Hit-Offensive läuft. Voller Elan sucht die neue Plattenfirma Helsinki Music Company – wo sich ehemalige Großmuftis von BMG Finland tummeln – die nächste finnische Supergruppe. Es könnten ja die neuen Rasmus rauskommen! Und: Trompetenfanfare! Mit Leichtigkeit, Eleganz, einem Tick Arroganz, cooler Großstadt-Abgebrühtheit und einem JA! zum Glamour betreten Brightboy aus Helsinki die große Bühne. Mit Keyboards so dick wie der Lidstrich von Robert »The Cure« Smith und einem guten Gespür für den zeitgeistkonformen Eighties-Retro-Sound. Dass sich leichte Ska- und Reggae-Elemente ganz vorzüglich mit Popmusik vertragen, haben schon The Police Ende der Siebziger erfolgreich vorgemacht.

Was das wohlfrisierte Quintett auf seinem Debütalbum »LOVE FOR THE STREETS« abliefert, ist massenmarkt-kompatibel, hochprofessionell produziert und leicht verdaulich. Aha, denkt man, billiges Radiofutter. Stimmt aber nicht. Brightboy haben ein Händchen für eingängige Songs wie »Wear Out The Soles« oder »Vanity Fair«, die hängen bleiben. Zugegeben, ab und zu kippen die Jungs ins Süßliche. Widerstrebend, aber zunehmend überzeugt bleibt nur eine Schlussfolgerung: Brightboy haben das Potenzial, tatsächlich das nächste kommerziell große Ding aus Finnlands Pop-Ecke zu werden. (emv)

 Brightboy: Love For The Streets

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.brightboy.fi

   

In The Shadow Of Trans Formers
(2008, Helsinki Music Company HMCCD 014)

Das kommt davon, wenn man zu sehr auf den kommerziellen Erfolg schielt und denkt: »Was Sunrise Avenue können, das müssten wir doch mit links hinkriegen!«. Falsch gedacht, Brightboy. Denn euer Zweitling »IN THE SHADOW OF TRANS FORMERS« ist so glatt und weichgespült ausgefallen, dass kein einziger Song hängenbleiben will. Viel zu harmlos, viel zu bemüht und übervoll von falschen Gefühlen. Dieser Ausflug ins Gitarrenboygroup-Disneyland schrammt kurz vor dem Absturz ins schwarze Loch des formatradiotauglichden Ü-30_Dudelpopsongs vorbei. Tief unten kann man schon Rick Astley winken sehen.

Fanden sich auf dem Debüt der Fünf noch ein, zwei sehr tanzbare Stücke, bleiben die kreativen Bemühungen hier im unteren Mittelmaß stecken. Bisschen Ethno reingemischt, bisschen viel rumgejammmert, bisschen viel Placebo light gehört. War das schon alles? Jungs, Ihr habt doch hoffentlich mehr drauf! (emv)



Siehe auch:
Sunrise Avenue



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