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Alle Rezensionen zu Miki N'Doye
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Tuki
(2006, ECM/Universal 1971)

Eine simple Frage kann ein Leben ändern. Und so stieg der gambische Musiker Momodou Miki N'Doye in ein windiges Flugzeug, nur weil ihn der norwegische Schlagwerker Helge Linaae fragte, ob er nicht nach Oslo kommen wolle. Dreißig Jahre ist das jetzt her und N'Doye hat sich seitdem einen festen Platz in der dortigen Jazzszene ertrommelt. Sei es zunächst mit seiner eigenen Band E'Olen, sei es später als Unterstützer bei diversen Projekten wie zuletzt Jon Balkes Batagraf-CD.

Nun hat Miki N'Doye sich einmal wieder auf seine ganz eigenen Ideen besonnen und einige Stücke eingespielt – mittels der uns nur begrenzt bekannten Schlaginstrumente wie der Tamma, den M'balax-Drums, den Bongos, aber auch der Kalimba. Zugleich haben sich im Hintergrund eine Reihe norwegischer Jazzer der eher gediegenen Fraktion aufgestellt, als da wären Per Jørgensen an der schmeichelnden Trompete, Helge-Andreas Norbakken an den Percussions und nicht zuletzt Jon Balke an den Keyboards und am präparierten Klavier. Ergibt eine in sich fließende Produktion, bei der helle, fast metallene Klöppeltöne auf vertraute, moll-lastige Klangschemen treffen – überwiegend atmosphärisch, durch und durch ruhig, zuweilen aber auch hippelig und fast nervös. Unterkühlt afrikanisch oder aufgefrischt nordisch, wenn man denn ein Logo braucht. (frk)



Siehe auch:
Batagraf
Jon Balke
Helge Norbakken mit Tonje Unstad

Miki N



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