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Alle Rezensionen zu Bigbang
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Poetic Terrorism
(2006, Glitterhouse/Indigo GRCD 654)

Auf »FRONTSIDE ROCK'N'ROLL« präsentierten sich Bigbang noch als lustvoll rockende Retro-Liebhaber vor, die mit auf den Spuren von Free und Blind Faith wandelten. Seither erschien 2004 die Doppel-CD »RADIO RADIO TV SLEEP«, die in Norwegen zum bestverkauften Live-Album wurde, hierzulande jedoch keinen Staub aufwirbelte. Möge das mit »POETIC TERRORISM« anders werden: Der damalige Rock-Radau ist – obwohl noch immer vorhanden – zurückgetreten zugunsten von Westcoast-Einflüssen á la Crosby, Stills, Nash & Young, insbesondere bei den Chorstimmen.

Das begeistert zwar, reicht aber nicht an den verschrammten Charme früherer Zeiten heran, und besonders die schnurrende Hammond-Orgel vermisst man schmerzlich. Trotzdem garantieren Gitarrist und Sänger Østein Greni – früher übrigens Skateboard-Europameister –, Drummer Olaf Olsen und der ausgewechselte Bassist Erik Tresselt intelligenten, druckvollen und traditionsreichen Handmade-Rock’n’Roll. (peb)



Siehe auch:
Jaga Jazzist
Lester

 Bigbang: Poetic Terrorism

   

Too Much Yang
(2007, Glitterhouse/Indigo GRCD 670)

Big Bang sind das Aushängeschild der klassischen amerikanischen Rockmusik, in der norwegischen Machart. Fünf Alben mit »westcoastigem« Siebziger Jahre-Rock haben sie bereits veröffentlicht und damit ihren Status in der norwegischen Rockszene gefestigt. Dass ihnen auch der Ruf vorauseilt, eine erstklassige Liveband zu sein, versteht sich fast von selbst.

»TOO MUCH YANG« ist voller warmer Harmonien (»All The Time«), verschwitztem Rock (»Hurricane Boy«) und Soul (»We Belong Together«). Das alles klingt so herrlich gestrig, dass es eine Freude ist. Der Albumtitel bezieht sich übrigens auf ein Feng-Shui Buch, das Drummer Olaf Olsen in Los Angeles kaufte, und das auf Bigbang-Kopf Øystein Greni offenbar einen so großen Eindruck gemacht hat, dass er es als Albumtitel auserkor. (jew)

   

Frontside Rock'n'Roll
(2002, WEA 0927.44425.2)

Wenn Gitarren dermaßen lustvoll mit einer alten Hammond B-3 um die Wette röhren, werden unweigerlich Erinnerungen an die »Good Ole Seventies« wach: Räucherstäbchen und Joints, Batikhemden und Parkas, und natürlich Blues-getränkter Rock à la Free, Led Zeppelin, Traffic oder Blind Faith.

Auch wenn es das Osloer Trio nicht gern hören wird: Bigbang fabrizieren waschechten Retro-Rock, der sich eindeutig auf die britischen Originale zurückführen lässt. Chef-Komponist, Gitarrist und Sänger Øysten Greni stört das jedoch kein bisschen: »Wir spielen einfach, was uns Spaß macht«. So wird das Album zu einer lustvollen Zeitreise zurück in eine Rock-Epoche, als Ehrlichkeit noch groß geschrieben wurde. (peb)



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