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Alle Rezensionen zu I Am Bones
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Wrong Numbers Are Never Busy
(2006, Morningside Records/Cargo MORECD-012)

Spleenige Sperenzchen gab es günstiger im Mehrfamilien-Pack. Und so wie es scheint müssen wir diese Suppe nun auslöffeln. Johannes Gammelby, der Mann hinter den Knochen, scheint jedenfalls bei den Aufnahmen eine Menge Spaß gehabt zu haben. Klar, wenn man entzückt vor seiner Sammlung Totenköpfen steht, ein Bad in Kunstblut nimmt und nach dem Motto »Eat, Fuck, Sleep, Repeat« seine Freizeit lebt. »Alcohol And Sunshine Is The Cocktail« wird dazu noch proklamiert und somit die Schlussfolgerung nahegelegt, dass dieses schizophrene Bisschen musikalisch ein bisschen balla-balla ist.

Ungestüm bolzt man sich durch die verdutzte Menge mit dem breitesten Grinsen im Gesicht, seitdem Beck Werbebande für Scientology spielt und Ween mit ihrem Gerümpel-Laster im Graben stecken. Zwischendurch kuriert man sich mit Lo-Fi-Gefuchtel oder holt gleich zum nächsten Hippie-Schlag aus – denn Pop gab es anscheinend auch fast umsonst. Und so steckt in dieser Platte so ziemlich alles drin, was sich auf die Schnelle hinbasteln ließ. Wir unterstellen pauschal mal einen guten Riecher für Ironie und einen gesteigerten Spieltrieb. Wehe, wenn der das wirklich ernst meint. (maw)

 I Am Bones: Wrong Numbers Are Never Busy

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.iambones.dk

   

The Greater Good
(2007, Morningside Records/Cargo)

Es gibt zwei schlechte Nachrichten. A) Herr Gammelby alias I am Bones kann nicht singen. Und b) er kann sich nicht entscheiden. So schwankt der junge Däne auf seiner zweiten Veröffentlichung zwischen Post-Grunge, Post-Post-Strokes und Post-Post-Post-Pixies hin und her und will sich nicht so recht festlegen. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Das Problem ist nur, dass Herr Bones seine Liebe für den Powerpop nicht wirklich verstecken kann. Der Romantiker in ihm kommt trotz all des wüsten Geschreis immer wieder durch. Merkwürdig.

Im Ergebnis ist »THE GREATER GOOD« eine seltsam unentschiedene Platte geworden, die nirgendwo wirklich ankommt und kein klares Profil entwickelt: von allem ein bisschen, ein paar gute Ansätze und ein paar nette Ideen und einige tanzbare Intermezzi. Ein, zwei nette Songs. Ansonsten alles schon vielfach anderswo (und besser) gehört. Das reicht nicht. (emv)



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