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Alle Rezensionen zu Zyklon
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Disintegrate
(2006, Candlelight CANDLE111)

Spiel, Satz, Sieg. Zum dritten Mal schlagen die inoffiziellen Emperor-Nachfolger mit »DISINTEGRATE« erbarmungslos zu: Mitgründer Samoth der bei vorgenannter Black Metal-Ikone trommelte und kreischte, klampft mittlerweile nur noch; dafür brüllt sich Sänger/Bassist Secthdamon die Seele aus dem Leib. Kern der Combo bleibt der unglaubliche Trym an der Schießbude, der Death Metal-Herzen verdammt viel höher schlagen lässt.

Im Gegensatz zu »AEON« rollt der Panzer hier eine Dreiviertelstunde in Höchstgeschwindigkeit, ohne dabei die Abwechslung aus den Augen zu verlieren. Kurze Breaks stoppen die Kampfmaschine, doch schon jagt die Gitarre von neuem los, ein Trash-Riff bellt, der Bass scheppert. Wie weit kann sich diese norwegische Allstar-Truppe noch steigern? Zehn mal packender, anspruchsvolle(st)er Düster-Death garantiert dem Headbanger beständig einen Platz in der ersten Reihe – im Wartezimmer des Orthopäden. (nat)



Siehe auch:
Emperor
Paganize
W:O:A Full Metal Juke Box – Vol.3

 Zyklon: Disintegrate

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.zyklontribe.com/

   

Aeon
(2003, Candlelight CANDLE074)

Kaum kehren Zyklon von ihrer Tour mit Deicide und Morbid Angel zurück, schon misten sie den Black Metal auf ihrem Zweiling radikal aus: »AEON« biegt minimal gemächlicher, doch dafür umso tödlicher um die Ecke als der Vorläufer. Der schwarze Anteil dient allenfalls als Dekoraktion; der neue Sänger Secthdamon, Ex-Drummer von Myrkskog, röhrt und grunzt todesmetallisch die neun bedrohlichen Songs ins Mikro, während der Trym-mer viehische Blastbeats drischt.

Brillant zelebriert das Quartett haargenaue Saitenakrobatik zum siebenminütigen Einstand »Psyklon Aeon« mit hochwertigen Soli und knatternden Riffs. Zum Ausklang nehmen die Norweger noch einen gehörigen Schluck aus dem Effekt-Kelch – »Electric Current« endet vollständig elektronisch. (nat)

   

World Ov Worms
(2001, Candlelight CANDLE061)

Statt Zyklon könnte die Band auch »Best Of Emperor And Myrkskog« heißen: Gitarrist/Bassist Samoth kommt ebenso wie die menschliche Drummaschine Trym aus dem Stall Emperor. Dazu reißt Destructhor von Mykrskog auf »WORLD OV WORMS« an hohen wie tiefen Saiten; Daemon von Limbonic Art röchelt, faucht und grunzt in bester Black Metal-Manier.

Die radikale Death-Black-Metal-Mischung auf technischem Höchstniveau veredeln die Norweger mit Synthesizer-Effekten wie in »Chaos Deathcult« oder »Zycloned«, plus Gastsänger Garm (Ulver, Arcturus) alias Trickster G. Gute 40 Minuten klingeln die Ohren zu frostig kalten acht Songs, mit Abzügen in der B-Note gegen Ende des perfekt produzierten Debüts. (nat)



Siehe auch:
Arcturus
Ulver
Gloria Morti
The Wretched End



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