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Alle Rezensionen zu The Whitest Boy Alive
(Genre »Pop«, Land »Grenzgänger«)

 

Dreams
(2006, Burlakat ASCD01)

Mit einem anderen Genre außer Pop hat das alles sowieso nichts zu tun, wenn Erlend Øye von den Kings Of Convenience unter seinem rotverwuschelten Schopf mal wieder etwas ausheckt. Und nein, dieses Mal ist es kein DJ-Crashkurs und auch keine Gastvocal-Auftragsarbeit. Hier gilt es die eigenen Songs hübsch zu romantisieren. Mit drei Berlinern gründete Erlend bereits 2003 in seiner Wahlheimat die Kombo der Bleichgesichter als elektronisches Dance-Projekt. Aber schnell merkten sie, dass eine konventionelle Band besser ihrem Ansinnen Ausdruck verleiht und liefen schnurstracks wieder in die offenen Arme der Popmusik.

»DREAMS« ist ihre erstes Lebenszeichen. Der perfekte Soundtrack für den Sommer, während Schäfchenwattewölkchen die Sonne ärgern und man Schmetterlings-Landeanflüge im satten Gras beobachtet. Elegant und zurückhaltend will die Platte kaum mehr als die Lässigkeit des Letting-Go festhalten. Dass es das Prädikat des Makellosen gleich dazu gibt, wird bewusst in Kauf genommen – schließlich trumpft man trotzdem beim genialen »Above You« mit Funkyness und bei »Burning« mit schnittiger Tanzbarkeit auf. Dennoch hätte ein bisschen weniger Gleichförmigkeit dieses Album nahbarer gemacht – auch wenn Erlends airbagmäßige Stimme gewohnt wunderschön perlt. (maw)



Siehe auch:
Erlend Øye
Kings Of Convenience

The Whitest Boy Alive: Dreams

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.whitestboyalive.com

   

Rules
(2009, Bubbles BUBBLES-CD002)

Es hatte sich auf den Konzerten schon angedeutet: Die Berliner Formation hat den groovigen Hüftschwung endlich auch auf Platte gebannt und den bereits zuvor schon sehr perfektionistischen, fast klinischen Stil weiter feingeschliffen. Dabei täuschen die vielen Synthies, die gradlinigen Schlagwerke und der grummelige Bass oft nur an, dass sie eine elektronische Herkunft haben. Die analogen Instrumente überwiegen, wobei das Minimalistische der Berliner Elektroszene immer prägendere Spuren hinterlässt.

So klingt dieser Popentwurf immer noch unnahbar, aber auch herrlich eigen und elegant. Mit »1517« und »Islands«haben sie zwei fluffige Überflieger an Bord, der Rest wühlt in der Wohlfühlgrube und gefällt sich in etwas gleichförmigem Gehabe. Rules okay. (maw)



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