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Alle Rezensionen zu Maria Solheim
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Stories Of New Mornings
(2018, Kirkelig Kulturverksted/Indigo FXCD448)

Ein bisschen nachdenklicher und lebensweiser ist Maria Solheim geworden. Aber mit 36 Jahren ist die norwegische Musikerinnen immer noch sehr mädchenhaft, verträumt und verspielt. Und das ist gut so: Was wäre das denn für ein ödes Erwachsenenleben, wenn wir den den neuen Morgen nicht als wunderbare Möglichkeit zur Veränderung sehen würden! Das sechste Album »STORIES OF NEW MORNINGS« entpuppt sich als Schatzkästlein kleiner Song-Preziosen, die souverän zwischen Pop, Chanson und Singer-Songwritersounds flirren. Mit vorwitzigen Ausflügen in Richtung lateinamerikanischer Rythmen, Vaudeville, Hollywood-Musicals, jazzigen Klängen und mitunter sogar gehobenem Schlager.Und dabei kommen diese Songs auch noch heiter und luftig daher!

Wer zum vergnügten »Emelie«, das mit Sergeant Pepper-Harmonien aufwartet, nicht lächelnd durch den Tag steppt, hat im Leben etwas falsch gemacht! Viele Songs punkten mit bewusster Bescheidenheit und dem Mut zur kleinen Form. Zugegeben: »Mornings With You«, die Liebeserklärung an ihren Mann zum zehnten Hochzeitstag, bewegt sich ein wenig in Richtung Edelkitsch. Trygve Skaug ist dafür der passende Duettpartner. Das tut der stillen Freude an diesem Album aber keinen Abbruch. Das Wunderbare im Alltag erleben: Mit Maria Solheim lernen wir das wieder! (emv)


Zum Artikel über Maria Solheim

Maria Solheim: Stories Of New Mornings

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.mariasolheim.no/

   

Will There Be Spring
(2006, Strange Ways/Indigo 80508-2)

Wir werden alle nicht jünger. Bis auf Maria Solheim. Denn die amtlich mittlerweile 24Jährige strahlt bei ihrem vierten Album eine Frische aus, als habe sie gerade erst die Schultasche in die Ecke gepfeffert, um sich mit Schmackes ins Erwachsenenleben zu stürzen. Burschikos ausgelassen der Song »Wildest Day«; schnippisch und tanzbar »Where Do People Go?«, während »All My Thoughts« pubertär verhallt. »Ocean Needs Water« wiederum ist umspült von lässigen Cowboygitarren, »Different Seasons« garniert mit Schnipseln aus dem Tonschleifengenerator.

Und dies alles umsichtig eingespielt dank ihrer kleinen Band, bestehend unter anderem aus dem Multitalent Tor Egil Kreken, der auch bei der Psychodelicband Serena-Maneesh tätig ist. Ob nun 48 oder 84 – hört man Maria Solheim, wird das vermeintliche Alter eine zufällige Anordnung von meist zwei Zahlen. (frk)

   

Frail
(2004, Strange Ways/Indigo 227)

Wir haben sie damals gleich in unser Herz geschlossen und waren ebenso bereit, ihr dort einen dauerhaften Platz zu reservieren. Nun ist ihr drittes Album erschienen, und wir hören diesem ein wenig unschlüssig zu. Gewiss gibt es den einen und anderen schönen ruhigen Song, und auch so etwas wie ein möglicher Hit ist dabei.

Jedoch will sich auf Dauer weder ein vertrautes Gefühl einstellen noch überrascht uns Maria Solheim mit einer Wendung zu etwas ganz anderem. So fehlt einerseits die Schlichtheit der ersten Tage; andererseits scheint sie noch nicht bereit, mit dem mädchenhaften Habitus der spröden Songwriterin radikal zu brechen, der bisher ihr Markenzeichen war. Umso gespannter warten wir auf das nächste Album, das eine Entscheidung bringen könnte. (frk)

   

Barefoot
(2002, Strange Ways/Indigo 1495-2)

Entdeckt hat sie Erik Hillestad, Chef des Labels Kirkelig Kulturverksted, und produziert hat ihr in Norwegen schon im Herbst 1999 erschienenes Debütalbum Bengt Egil Hanssen, sonst tätig als Pianist in der Band von Kari Bremnes. Børge Pettersen Øverleir zupft zu Hanssens zarten Keyboard-Sequenzen eine wunderbar dezente Gitarre; hie und da kommen auch Cello und Viola zum Einsatz.

Das alles wäre freilich nichts ohne Maria Solheims zärtlich-spröde Stimme und ihre filigranen Song-Kunstwerke. Die zum Zeitpunkt ihres Debüts gerade mal volljährige Norwegerin reiht sich damit ein in die Riege sensibler Pop-Poetinnen à la Margo Timmins (Cowboy Junkies), Natalie Merchant (10.000 Maniacs) oder Carla Torgerson (The Walkabouts). (peb)



Siehe auch:
Extol

   

Behind Closed Doors
(2002)

Charmante Unschuld, feenhafte Zärtlichkeit und treffliches Songwriting treten beim zweiten Album noch deutlicher hervor. Poröse Pop-Wunderwerke mit feingliedrigen Arrangements. (peb)



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