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Alle Rezensionen zu Black Crucifixion
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Hope Of Retaliation
(2011, Soulseller Records SSR038)

Zum 20-jährigen Band-Jubiläum veröffentlichen Black Crucifixion diese »Mix-CD«, genauer eine Mischung aus lediglich vier neuen und fünf Liveaufnahmen alter Songs. Nach eigener Aussage spielen die Finnen »Dark Metal«, für mich klingt der Opener »Retaliation« allerdings nach thrashigem Black Metal. Der direkte Vergleich von »HOPE OF RETALIATION« mit der aktuellen Neuauflage »THE FALLEN ONE OF FLAMES / SATANIC ZEITGEIST« zeigt deutlich die Entwicklung der Kapelle: Die Produktion ist anständig, Fronter Forn(icator) hat singen gelernt, der Drummer agiert bretthart, lediglich den Gitarren fehlt eine gewisse Dominanz.

Was der gesprochene Einschub »Night Birds Sing Your Demise« soll – der die vier neuen Lieder damit auf schlappe drei reduziert – entzieht sich meiner Kenntnis. Mit »Blood Soaked Snow« schielt das Quartett dann erneut in Richtung der norwegischen 1349, bevor die EP mit dem überwiegend schleppenden »Bitten By The Long Frosts Of Life« endet. Auch live haben sich Black Crucifixion weiter entwickelt: Sie klingen um Längen besser – und haben inzwischen ein Publikum, dass sogar zu hören ist. Fazit: Tretet alles vor »FAUSTIAN DREAM« in die Tonne oder beginnt gleich mit »HOPE OF RETALIATION«. (nat)



Siehe auch:
1349

 Black Crucifixion: Hope Of Retaliation

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.paasto.com/bc/

   

The Fallen One Of Flames / Satanic Zeitgeist
(2011, Soulseller Records SSR039)

Diese Black Crucifixion-Scheibe ist ein Zweiteiler, bestehend aus einer Neuauflage der Debüt EP »THE FALLEN ONE OF FLAMES« aus dem Jahre 1991 sowie eines Livemitschnitts ihres ersten Auftritts im gleichen Jahr namens »SATANIC ZEITGEIST«. Mittlerweile sind Intro plus knapp sechs Minuten des ersten Liedes »Flowing Downwards« vergangen, und ich warte immer noch darauf, dass etwas passiert ... ich höre nur dahinplätscherndes Gesäusel.

Doch mit »Master Spirit« legen die Finnen dann »richtig« los; der dumpfe Sound ist unter aller Sau – passend zu den Kompositionen: Anspruchsloses Saiten-Geschrubbe, bedürfnisloses Geklopfe auf was-auch-immer zu unverständlich gestammelten Texten im Hintergrund.
Der anschließende Livemitschnitt zeigt zwei Dinge: Erstens wie schlecht man Klassiker covern kann (Venoms »In League With Satan«, Sarcófagos »Nightmare«) und zweitens, dass das Publikum von der Darbietung genauso entzückt ist, wie ich: Keine Reaktion, geschweige denn Applaus. Gesamturteil: Schaurig. (nat)

   

Faustian Dream
(2006, Soulseller Records SSR 008)

Gut Ding will Weile haben: Zehn(!) Jahre wirkte das Trio am offiziellen Debüt-Longplayer. Flatterte Anfang der 90er noch die Blackmetalfahne über Demo und EP der Finnen, so konstatierte Sänger Forn(icator) 1993: »We were influenced by Celtic Frost, Bathory, Blasphemy and obscure stuff like that combined with the sense of melancholy that is natural for Finnish people but unknown for most cultures. It was never music for the masses and that's why we will probably never release any of this stuff again. Black metal is growing to be a trend and we don't want to part of that« – demzufolge nennen Black Crucifixion ihren Stil jetzt »Dark Metal«.

Trotz der ausgedehnten Reifezeit kann das eigenwillige »FAUSTIAN DREAM« nicht durchgängig überzeugen: Manche Songs versickern, bevor sie sich im Gehör festsetzen. Andere dagegen bestechen durch ausgefeilte Melodien; schöne Gitarren und anklagenden Klargesang, schweben in einer Atmosphäre aus Verzweiflung und unterdrückter Wut. (nat)



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