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Alle Rezensionen zu Vamp
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

St. Mandag
(2008, MajorStudio MSCDJ 1164)

Øyvind Staveland, der ehemalige Schornsteinfeger, ist der Kopf von Vamp. Zusammen mit den Gründungsmitgliedern Torbjørn Økland und Carl Øyvind Apeland besteht die Band aus Haugesund bereits seit 1991. Als Sextett, mit über die Jahre wechselnden Wegbegleitern, haben sie schon alle großen Musikpreise in Norwegen gewonnen, die man dort gewinnen kann. Auf ihrem elften Album gibt es wieder einen Wechsel der Besetzung, Sänger Vidar Johnsen wurde durch Paul Hansen ersetzt.

Mit »Velkommen Inn« beginnt das Album mit einem rumpeligen Willkommen und an Kaizers Orchestra erinnernde domestizierte Zigeunertöne. Duchweg gefällig und zumeist durchaus radiotauglich kommen ein Großteil der Songs daher. Zwischen Balladen mit Pianobegleitung (»På Bredden«), gibt es gutegelaunten poppigen Folk (»Ta Meg Med«) und einen Hauch Jazz (»Tvangstanker«). Die Liste der Instrumente, die jedem der sechs Musiker im Booklet zugeordnet werden, ist lang ... und ebenso vielfältig und detailverliebt ist die Musik instrumentiert. Da gibt es hier ein Akkordeon und da eine Bratsche. Und wenn sechs nicht nicht genug sind, bereichern die Stockholm Session Strings einige Stücke um orchestrale Breite. (jew)

 Vamp: St. Mandag

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.vamp.no

   

13 Humler
(1996, MajorStudio MSCD 1131)

Um die Geschichte mit dem »Norges Glass« und den »13 Humler« zu verstehen, muss man schon gut norwegisch können. Aber auch sonst bereiten die 13 Vamp-Songs viel Vergnügen - sind sie doch äußerst typisch für das norwegische Radio mit ihrer Mischung aus traditioneller Volks- und Tanzmusik (Tango, Mambo, Walzer) und schmissigem Pop.

Mit Kontrabass, Fiedel, Flöte, akustischen Gitarren, Piano und Schlagzeug bieten viel Volksfest-Fröhlichkeit, aber auch Nachdenklichkeit und besinnliche Momente- so etwa in der trefflichen Piano-Ballade »Våken drøm«.

Es fehlt zwar noch ein Stück, aber Vamp sind auf dem rechten Weg, die norwegischen Chieftains zu werden. (peb)

   

Folken
(1996, MajorStudio MSCD-1135)

Gerade einmal zwei Alben veröffentlicht, und schon gibt es ein Livealbum. Aufgenommen im Namensgebenden Folken im Stavanger, ist die Platte geprägt vom ausgelassenen Publikum. Der größte Teil der Setlist, immerhin 8 Songs, entstammt dem Debüt »GODMORGEN SØSTER«.
Eröffnet wird der launige Abend mit »Ost«, leider live ohne Klarinette. Dafür beteiligt sich das Publikum bald lautstark am Refrain. Bei »Sommar I Hekken« darf man dann wieder mitklatschen, während die Geige ausgiebig traktiert wird.

Zum Teil sind die Songs für das Live-Erlebnis etwas abgeändert worden. So erhält »Harry« ein wuchtiges donnergleiches Schlagzeugintro. Zwischenansagen wurden leider herausgeschnitten, bis auf ein Einzählen am Beginn von »Kun I Kveld«, dem einzigen neuen Song. Der fröhliche Abend endet mit »Tir Ná Noir« und dem Gastauftritt von Rita Eriksen. (jew)

   

Horisonter
(1994, MajorStudio MSCD-1121)

Schon ein Jahr nach dem Debüt legten Vamp den Nachfolger vor und zeigen sich schon ein wenig gereift. Stimmiger und ein wenig flotter als der Vorgänger präsentieren sie sich. Sie gewinnen ihrer poppigen Folkvariante neue Seiten ab. Neben klassischen Vamp-Balladen versuchen sie sich an neuen Rythmen und Instrumentierungen.

»Verden Ror« bietet schneidigen Tango. Der sahnige Klang einer Klarinette gibt bei »Ost« den Ton an und verbreitet schon mit den ersten Takten gute Laune. Der Na-Na-Na-Refrain lädt überdies zum Mitsingen ein. Bei »Vise Om Sorge« wird aus Vamp, der Band, Vamp, der Mini-Männerchor, der kraftvoll acapella singt. Ganz offensichtlich scheint die Sonne am Horizont für Vamp. (jew)

   

Godmorgen, Søster
(1993, MajorStudio MSCD-1114)

Das Debütalbum der Haugesunder brachte ihnen auch gleich ihren ersten Spellemanpris ein. Alles was man von Vamp kennt, ist hier bereits zu hören: Folk mit starkem Pop-Appeal, keltische Einflüsse sowie die Vamp-typischen Geigenklänge. Das Album beginnt mit dem Radiohit des Sommers 1993 »Tir Ná Noir« mit Gastvokalistin Rita Eriksen. »Til havs, Sao Raphael« steht in der Tradition alter Seemannslieder – so sehr, dass sogar am Anfang knarzende Planken zu hören sind. Ungewohntes hingegen bietet »Hallo – Adjø« mit seinen sonnig mediteranen Klängen.

Für ein Debüt bietet sich hier schon ein stimmiges Klangbild. Scheinbar ziehen bei Vamp alle an einem Strang. Denn es gibt nicht nur einen Songschreiber: Kolbein Falkeid, Øyvind Staveland und Jan Ingvar Toft sind hauptsächlich für die Stücke verantwortlich. Aber auch die anderen Vampmitglieder tragen ihren Teil bei. Manchmal verderben eben nicht viele Köche den Brei, sondern verfeinern ihn. (jew)



Siehe auch:
Rita Eriksen



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