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Alle Rezensionen zu The Book Of Daniel
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Songs For The Locust King
(2006, Riptide Recordings RIP 016)

Das Notizblatt mit Geschichten über verbrüderte Musiker in Schweden ist längst nicht mehr unbeschrieben. Die Noréns produzieren mit Mando Diao und Sugarplum Fairy Erfolgsgeschichten, die Kjellvanders wandeln eher mäßig erfolgreich auf romantisierenden Solopfaden. Die Gustafssons hingegen sind bisher noch weniger beachtet worden. Boy Omega-Martin und Book Of Daniel-Daniel stehen für melancholisch-schwermütiges Songwriting, wobei der etwas ältere Daniel den schnellschrittigen Veröffentlichungsrhythmus des Bruders nicht mitgehen kann: »SONGS FOR THE LOCUST KING« ist sein Album-Debüt.

Und mit diesem gehaltvollen Silberling übertrumpft er musikalisch und poetisch den Familienpart mit Leichtigkeit. Garniert mit musikalisch einfachen Mitteln entstehen dabei Stücke, die oft den Charakter brüchiger Skizzen besitzen und erst durch die Stimme ihres Komponisten den Weg direkt ins Herz des Hörers finden. Große stimmliche Gesten und ein leicht jazziges Ambiente durch behutsamen Trompeten- und Streichereinsatz versprühen den Charme von intimen Kammerpop, der stellenweise ganz ergreifend geriet. (maw)



Siehe auch:
Boy Omega
Mando Diao
Sugarplum Fairy
Kjellvander

The Book Of Daniel: Songs For The Locust King

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.thebookofdaniel.net

   

Death Caps And Moonshine
(EP, 2007, Black Star Foundation bsf027)

Hoffen gegen jede Vernunft gehört zum Verlieben wie Marmorkuchen zum Kindergeburtstag. Beim Appetithappen, der das Warten auf Veröffentlichung Nummer Zwei verkürzen soll, kommt selbst tiefe Verzweiflung über die grausame Angebete leichfüßig daher. Die Drei-Track-Single »DEATH CAPS A AND MOONSHINE« knüpft mit ihrer poppigen Melodienverliebtheit plus cool-croonigen Bläsereinsätzen nahtlos an das hohe Niveau des Vorgängers an. Daniel Gustavsson alias The Book Of Daniel hat hier hörbar seinen Spaß. In fünf Jahren können wir ihn uns auch als souveränen Dandy im Maßanzug vor einer Big Band vorstellen. Und unbedingt immer als Herzensbrecher.

Aber bis dahin ist noch viel Zeit, und wenn Herr Gustafsson so weitermacht, ohne in die Falle übergroßer Eitelkeit zu tappen, kann aus ihm noch richtig was werden. Warten wir's ab und tanzen wir derweil beschwingt zu seinen überzeugend arrangierten Sahnestückchen. (emv)



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