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Alle Rezensionen zu Aerial
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Black Rain From The Bombing
(2006, Noisedelux/Hausmusik nomethod02)

Ach, hübscher Krach, da bist du ja wieder. Langgezogen und elegisch und auf der Stelle tretend dank vor sich hin schlenkernder Gitarren und einem stoischen Schlagwerk. Und wühlt sich gelegentlich eine leicht resignierte Stimme aus dem Hintergrund nach vorn, die sich dann auch noch chorisch ausweitet, so ist das kleine, brüchige Glück im unspektakulärem Alltag perfekt. Vier Stücke bieten Aerial – dabei weniger quadratisch-praktische Songs, denn ineinanderfließenden Rock. Und hat man sich ein wenig eingehört, fallen umso mehr die spannungsgeladenen Übergänge zwischen monologisch rüden Geräuschpassagen und (noch?) schüchternen Melodieansätzen umso ins Gewicht.

Okay, so neu ist das alles nicht. Entsprechend lassen sich manche Vorbilder auflisten, wie die Endlosrocker von Salvatore, und wer mag, kann sich gelegentlich an Sonic Youth erinnert fühlen. Macht das was? Mitnichten. Solide Musik mit einem leicht depressiven Unterton, wie ein Spaziergang durch leere Straßen an einem nutzlosen Novembertag, kann man schließlich immer gut gebrauchen. Vielleicht nicht heute, dafür morgen; wer weiß. (frk)



Siehe auch:
Salvatore

 Aerial: Black Rain From The Bombing

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.aerial.se

   

The Sentinel
(2007, Nomethod Records #9)

Auch auf dem zweiten Album bieten Aerial schlaksigen Gitarrensound zur brüchigen Stimme des eher unglücklichen Menschen. Mal kreiseln die verzogenen Töne minutenlang auf der Stelle; dann wieder finden sie sich rasch zu melancholisch-hübschen und doch von glatten Popsongs entfernten Melodien ein.

Das läutet auch diesmal keine akustische Revolution ein und ist der geeignete Stoff für den Fan düsterer Gedanken, enttäuschter Liebschaften und klammer Geldbörsen. Gehört man nicht zu dieser Fraktion, dann fließen die insgesamt neun Songs zu einem einzigen – ja – Gefühl zusammen, das denn auch im Innersleve steht: »You All Will Die« – was ja eine mal notwendige, mal unangenehme, aber im Grunde auch nicht sehr aufregende Erkenntnis ist. (frk)



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