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Alle Rezensionen zu Marit Larsen
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Under The Surface
(2006, Capitol/EMI 09463533722)

In Marit Larsens Welt ist immer Frühling. Es ist eine Welt, in der die Pastelfarben entschieden die Macht ergriffen haben. Eine Welt, die eine großartige Bühnendekoration für ein Hollywood-Musical aus den 50ern abgeben würde. Für die junge Singer-Songwriterin, die als Teil des Mädchen-Duos M2M bereits auf eine mehrjährige Karriere zurückblicken kann, ist ihre Musik ein riesiger Spielzeugladen, in dem sie die Murmeln nach Herzenslust herumrollen lassen kann: Sehr leicht, sehr charmant, sehr fröhlich, sehr mädchenhaft.

Dass Naivität und das Erzählen von den Abenteuern des Alltags musikalisch ganz wunderbar zusammengehen, hat schon US-Chanteuse Edie Brickell gezeigt, an die Larsen auch stimmlich erinnert. Das Debütalbum »UNDER THE SURFACE« spielt mit Countrypop-Einflüssen und schickt Banjo und Fiedel ans Lagerfeuer. Die Begleitband ist vom Feinsten, die Arrangements sitzen und die Atmosphäre ist stimmig. Zu bekritteln gibt es bei Marit Larsen höchstens, dass die Aufnahmen einen Tick zu glatt geraten sind. Für Widerborstiges und Sperriges ist hier (noch) kein Platz. (emv)



Siehe auch:
Lester

Marit Larsen: Under The Surface

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.maritlarsen.com

   

The Chase
(2008, Capitol/EMI 5099923486225)

Sie hatte Glück. Sowohl ihr Debüt als auch ihr Nachfolger »THE CHASE« warfen jeweils eine Single ab, die in Norwegen auf Charts-Platz 1 landete. Das reichte der Plattenfirma bereits aus, um für das Ausland (Deutschland, Österreich, Schweiz) eine Compilation beider Alben zusammenzustellen, nach dem Motto: doppelt hält besser. Die, die jedoch lieber die »Komposition« eines Albums spüren wollen, sollten wissen: Marit Larsen bleibt ihrer Linie treu.

Das heißt: Wir finden hier entspannte Pop-Songs, die den Weg des geringsten Widerstands gehen, ohne sich deswegen auf dümmliche Arrangements und Drei-Akkorde-Struktur reduzieren zu müssen. Das ist in gewisser Weise sogar Großmutter-tauglich, denn kein Gitarrensolo, harter Beat oder digitales Sound-Gimmick stört die des öfteren an ABBA erinnernde Pop-Idylle. »Beruhigt gerade auf stressreichen Autofahrten« schrieb eine Rezensentin bei Amazon. Wohingegen auf Landstraßen schon mal die Gefahr des Wegdämmerns besteht ... (peb)



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