Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Moorgate
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Close Your Eyes And Fade Away
(2006, Cutting Edge)

Aua, das tut weh. Direkt beim ersten Gitarrenlauf des Openers »Reborn In Fire« will man Moorgate zurufen: Das ist alles nur geklaut. Und zwar von Iron Maiden. Das kann nicht mal der Sekunden später böse losröchelnde Joakim Holst vertuschen; selbst die Bassmelodien Simon Lundhs »erinnern« an Steve Harris. Die fehlende Selbständigkeit beiseite gelassen, bietet das Debüt »CLOSE YOUR EYES AND FADE AWAY« elfmal mittelmäßigen melodischen Death Metal, inbrünstig vorgetragen.

Die Schweden musizieren übrigens, obwohl sie die Band schon zum Millennium gründeten, erst seit 2004 in der aktuellen Besetzung. Neben Holst und Lundh trommelt Erland Olsson, während Fredrik Svensson und Magnus Ǻberg ihre Klampfen in oben erwähnter Manier bearbeiten. Wer also schon immer auf die Death-Variante Iron Maidens gewartet hat, der greife zu. Alle anderen ... (nat)

 Moorgate: Close Your Eyes And Fade Away

   

Denial Of Reality
(EP, 2009, Eigenverlag -)

Ein paar verzerrt gebetete Worte eröffnen »DENIAL OF REALITY«, dann knüppeln Moorgate headbanggerecht los. 28 Minuten prallt Old School Death auf nicht immer hundertprozentig gelungene vertrackte Rhythmik, auch die Klangqualität der vier Songs dürfte besser sein.

Mit den Riffs sowie den etwas ziellos umherirrenden Melodien kann das Quintett um Joakim Holst nicht punkten, mit dem böse-bedrohlichen Grundtenor der selbstproduzierten EP dagegen schon. Interessant ist die Zugabe: Die »Commercial Sell-Out Version« des doomigen »The Red And The Black« wird durch zusätzlichen Klargesang aufgewertet. Doch leider hat der Silberling immer noch viel Luft nach oben. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel