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Alle Rezensionen zu Marian Petrescu
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Body And Soul
(2006, Hot Club Records/Leicom HCR 172)

Ein neuer Star am Jazzpianisten-Himmel, der Nachfolger von Oscar Peterson gar? Die nötige Technik dazu hat aus Rumänien stammende Marian Petrescu allemal; exemplarisch beim Solo-Stück »Indiana« demonstriert er seine Botschaft: Geschwindigkeit ist keine Hexerei. Mit Höllentempo rast er durch Harmonien und Stile, dass es nur so kracht. Auch die Quartett-Besetzung mit Gitarre, Bass und Drums erinnert an Peterson, das Repertoire aus diversen Standards auch.

»Beautiful Love«, »Here’s That Rainy Day«, »There Is No Greater Love« – allesamt wohlbekannte Standards dienen als Startrampe für eine pianistische Tour de force nach der anderen; auch in der Ballade »Lover Man« schaltet Petrescu höchstens einen Gang zurück. Gitarrist Andreas Öberg brilliert in »Marylebone Road«, auch die Rhythm Section mit Bassist Mihai Petrescu und Drummer Håkon Mjåset Johansen hat's drauf. Freilich ist das alles gut gespielt und umwerfend virtuos, man kann also nichts wirklich kritisieren an dieser CD – außer einen Mangel an Eigenständigkeit, denn die Nähe zu Oscar Peterson ist dann doch allgegenwärtig. Und diese horrende Technik wirkt streckenweise fast kalt. (tjk)



Siehe auch:
Andreas Öberg

Marian Petrescu: Body And Soul



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