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Alle Rezensionen zu Camilla Susann Haug
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Noen Ganger Blått
(2007, Kirkelig Kulturverksted FXCD 315)

Warm und kühl gleichzeitig? Zerbrechlich wie dünnes Glas und stark wie eine Birke, die sich an einen Felsvorsprung klammert? Camilla Susann Haug setzt mit ihrem Debütalbum »NOEN GANGER BLÅTT« (manchmal blau) scheinbar die Gesetze der Physik außer Kraft. Nebelfeuchte Schwaden pressen sich an den ersten Novembertagen gegen die Fenster. Die zwölf scheinbar zurückgenommenen Songs sind so kunstvoll arrangiert, dass sie eher in einen Kammermusiksaal passen als in einen verräucherten Clubkeller. Wenn Schubert statt Lieder Kunstfolksongs geschrieben hätte, könnte das Ergebnis so klingen wie diese blaue Stunde aus Oslo.

Literarisch ambitioniert ist die junge Sängerin mit der irrlichternden hellen Stimme dazu: Neben eigenen Texten hat sie Verse norwegischer Dichter vertont. Sehr beherrscht und konzentriert präsentiert sie sich, puristisch und klar. Hier gibt es keinen Ton zu viel. Entschleunigung ist das neue Tempo. Einfühlsame Begleiter hat sich Camilla Susann Haug mit dem empfindsamen Helge Lien am Piano, Frode Berg am Bass und Knut Aalefjær an den Drums geholt. Langsamkeit kann erstaunlicherweise immer neue Facetten haben. (emv)



Siehe auch:
Lars Andreas Haug Band
Helge Lien Trio

Camilla Susann Haug: Noen Ganger Blått



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