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Alle Rezensionen zu The Cyan Velvet Project
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

The Essence Of Disposal
(2006, Poko Records/EMI 09463719962)

Wir schreiben das Jahr 2000. Samuel Raggy und Timothy Diz haben eine gemeinsame Vision: die Vision einer Band, die jenseits von Genregrenzen agiert und gleichzeitig ihrer musikalischen Kreativität freien Lauf lässt. Sie gründen The Cyan Velvet Project, veröffentlichen 2004 die erste EP als Quartett. Zwei Jahre, eine EP und diverse Besetzungswechsel später erscheint ihr Debütalbum bei Poko Records.

»THE ESSENCE OF DISPOSAL« liebäugelt mit Hardcore, zwinkert der Industrialrock-Ecke zu – und weist nur zwei Konstanten auf: Düsterheit und synthetischen Klang. Letzteren programmiert Gitarrist Timothy, dazu gibt's elektronisches Schlagzeug von Baba plus einen wuchtigen Bass von Atheos. Samuel flüstert, schreit oder kokettiert in normaler Lage mit der hellen Stimme Marias. Für Parties der härteren Sorte empfiehlt sich »Luxury For The Pigs«, für kuschelige Düsterabende das Duett »Pagandom« – und die komplette Scheibe um sich selbst ein Bild vom Cyan Velvet Project zu machen. (nat)

The Cyan Velvet Project: The Essence Of Disposal

   

The Towers And The Blizzard
(2008, Poko Records GOOD 61)

Die Finnen bleiben sich auf ihrem wirklich gut gemachten Zweitling »THE TOWERS AND THE BLIZZARD« treu – und jeder Schublade fern. Auf einem düsteren Fundament stehen wuchtige Rhythmus-Eckpfeiler zwischen denen The Cyan Velvet Project ihre Keyboardteppiche ausrollen. Das Quintett um Songschreiber Timothy Diz springt von Metal-Parts (»The Magican«) zu epischen Passagen (»In The Attic«).

Maria hält ihren - partiell gothicartigen - Klargesang Samuel Raggys Wüten und Toben entgegen, auch einige eindringlich gesprochene Zeilen hat Texter Raggy in petto – in »Bad Habits« sogar auf Finnisch. In den zehn Stücken dreht sich alles um das selbstzerstörerische Verhalten der Menschheit sowie die Beziehung Natur-Mensch: »At some point the nature will decide that it's had enough and away we go when that time comes«. Finster. (nat)



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