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Alle Rezensionen zu Tape
(Genre »Avantgarde«, Land »Schweden«)

 

Opera
(2002, Häpna/A-Musik 09)

Die Gebrüder Andreas und Johan Berthling sowie Tomas Hallonsten kann man als Soundtüftler der Gelassenheit bezeichnen. Den dreien geht es mitnichten um lärmiges Austesten technischer Möglichkeiten, sind die Instrumente erst an das Stromnetz angeschlossen. Vielmehr pflegen sie ganz stille, hypnotisierende Sounds, bei denen die scheinbar unhörbaren Passagen ebenso wichtig sind wie das rasch zu Erkennende.

Die akustische Gitarre lässt sich vom Laptop begleiten; das Akkordeon nutzt seine sonoren Resonanzen, um Klanglandschaften dauerhaft zu besiedeln. Dazu rumpelt und raschelt es vernehmlich im Hintergrund; es rauscht und knistert, als seien gute Geister unterwegs, um über uns zu wachen. Musik für Stunden, bei denen man nicht recht weiß, in welchem Teil der Welt man sich gerade befindet und wo man nichts weniger gebrauchen kann als standardisierte Pop-Artigkeit mit Mitklatsch-Zwang. (frk)



Siehe auch:
Palllin

 Tape: Opera

   

Luminarium
(2008, Häpna H.42)

Sie sind die Leisetreter der schwedischen Akustikszene. Sie wollen keine Effekte haschen und sind somit schnell zu übersehen, wenn bei beiden Soundtüftler ihre Gitarren Mantras singen lassen und ihre sachten Beats verzweigen. Eingehüllt in ausladende Klangfluten offenbaren sich Tracks, die mehr kontemplatives Motiv, denn richtige Songs sind.

Die Elektronik ist dezent; warme Saiteninstrumente dominieren das Feld, was von einer enormen Assoziationsdichte besiedelt ist: Lichter, Täler, Ebenen, Gebirge, Wege und fremde Welten. Ohne in esoterische Untiefen hinabzusteigen, erfüllt »LUMINARIUM« Raum und Phantasie mit Spannung, Erhabenheit und Sinn für das Sinnliche. (maw)



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