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Alle Rezensionen zu Rockettothesky
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

To Sing You Apple Trees
(2006, Trust Me Records TMR029)

Dass Frauen denken und zwar nicht nur an Männer, ihr Gewicht und ans Shoppen, ist gundsätzlich zu begrüßen. Jenny Hval, das Ein-Frau-Projekt hinter Rockettothesky, aber denkt zu viel und wirkt auf ihrem Erstling »TO SING YOU APPLE TREES« zu verkopft und zu verkrampft. Sie will zu viel und verzettelt sich unter der Last der Zitate. Unter ihren Einflüssen nennt Jenny Hvall die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Ob die den Song über die Last des Begehrens und das Masturbieren angeregt hat? Der geht mit seinem Agitprop-Charme völlig daneben.

Dabei hat sich Frau Hval bemüht. Zu sehr bemüht. Auf Kosten der Leichtigkeit. Sie wirkt leicht jammerig. Sicher, es ist schwer sich vom Einfluss der Übermütter Tori Amos (sehr stark ausgeprägt!), Joni Mitchell oder Fiona Apple zu lösen, die das Thema der weiblichen Identität(sfindung) schon stark erforscht haben. Aber es wird Zeit, aus den langen Schatten herauszutreten. Das gelingt der jungen Norwegerin mit der auf Dauer leicht nervenden, nasalen Stimme nur in Ansätzen, wie beim sinnlich-temperamentvollen »Barrie For Billy Mackenzie«. Ansonsten ist Jenny Hval mit ihrer Gitarre (noch) eine skandinavische Joanna Newsom für Arme. (emv)



Siehe auch:
Jenny Hval
Nude on Sand (Jenny Hval & Håvard Volden)
Trondheim Jazz Orchestra, Kim Myhr & Jenny Hval
Jenny Hval & Susanna

 Rockettothesky: To Sing You Apple Trees

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/rockettothesky



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