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Alle Rezensionen zu Susperia
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Cut From Stone
(2007, Tabu Recordings/Tuba Tabu 024)

Drei Jahre nach dem Testament-inspierierten Studioalbum »UNLIMITED« sowie einer EP im Folgejahr legen Susperia mit »CUT FROM STONE« nach. Die ersten beiden, nicht wirklich außergewöhnlichen Thrash-Stücke nützen die Norweger, um sich warmzuspielen – bis sie dann mit »The Clone« in die Vollen gehen. Glücklicherweise ging beim Klonen des Old-School-Thrashs etwas schief: Der Song des Quintetts knallt erfreulich modern aus den Boxen. Nach einem melodisch-harten Meisterwerk namens »Distant Memory« hagelt es anstachelnde Drums und angriffslustige Riffs, die teilweise ausgeklügelte Soli durchbrechen.

Ein besonderes Lob geht an den Fronter Athera, der nicht nur in den klaren Passagen mit seiner starken Stimme beeindruckt. Die 1998 in Oslo vom ehemaligen Dimmu Borgir-Schlagzeuger Tjodalv und dem Gitarristen Cyrus (Tourmusiker bei Satyricon, Old Man's Child) gegründete Ex-Black Metal-Band liefert ein gutes Gesamtpaket ab: Wer »Extrem Metal mit melodischen Wendungen« mag, sollte in den Viertling reinhören. Im Übrigen erinnert das Intro zum fünften Lied »Release« an ein Stück von Maija Vilkkumaa; welches war es doch gleich? (nat)



Siehe auch:
Old Man's Child
Dimmu Borgir
Satyricon

 Susperia: Cut From Stone

Offizielle Website

Offizielle Website      www.susperia.net

   

Attitude
(2009, Candlelight CANDLE227CD)

Athera alias Pål Mathiesen überzeugt auf »ATTITUDE« erneut durch starke Mikroarbeit in sämtlichen Nuancen, ebenso wie seine seit zehn Jahren konstanten Mitstreiter. An den Äxten lassen Elvorn und Cyrus gekonnt aggressive Riffs auf melancholische Melodien niederprasseln, während Schlagwerker Tjodalv und Basser Memnock satt grooven. Der leider nur 37-minütige Fünftling knüpft nicht an den Vorgänger, sondern an »UNLIMITED« an – und spielt definitiv in der ersten (melodischen Thrash-) Liga.

Die kraftvolle Neun-Song-Scheibe polierten Henrik Udd und Fredrik Nordström (Dream Evil, Nightrage) im schwedischen Studio Fredman auf Höchstglanz, mit Dimmu Borgirs Shagrath und Testaments Chuck Billy hat der Fünfer zudem zwei hochkarätige Gastsänger (in »Sick Bastard« und »Live My Dreams«) an Bord. Facettenreich, qualitativ exzellent, ergo: uneingeschränkt empfehlenswert. Einen tragischen Beigeschmack hat »ATTITUDE« allerdings: Athera hatte nach Abschluss der Aufnahmen einen Herzinfarkt und musste operiert werden. (nat)



Siehe auch:
Dream Evil
Nightrage
Dimmu Borgir
Chrome Division



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