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Alle Rezensionen zu Makiko Hirabayashi, Klavs Hovman, Marilyn Mazur
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Surely
(2013, Enja/Yellowbird yeb7738)

Makiko Hirabayashis Trio ist sichtlich gereift. Und obgleich klar ist, wer hier den Ton angibt, nämlich die im dänischen Exil lebende Pianistin, ist »SURELY« durchweg ein gleichberechtigtes Album; deshalb ist es nur konsequent, dass alle drei Namen nebeneinander auf dem Cover stehen. Ja, den drei Musiker/innen zu lauschen, ist fraglos eine Wonne: An zwei Tagen im April 2013 in München eingespielt, füllt das multinationale Trio eine auf den ersten Blick allzu konventionelle Ensembleform in dreizehn eigenen Kompositionen mit ebenso eigenem Stil.

Vor allem Marilyn Mazurs sensibles Percussionspiel nimmt gefangen. Fans ihrer Alben bei ECM und in anderen Ensembles dürfen sich über ein weiteres Glanzlicht ihrer Diskografie freuen; allen anderen sei empfohlen, die Altmeisterin dänischer Schlagwerkkunst hiermit zu entdecken. Kaum einmal spielt sie das Schlagzeug, um Tempo anzustacheln oder ein rhythmisches Fundament auszulegen, meist gestaltet sie mit Hirabayashi und dem Kontrabassisten Hovman eine vielschichtige und eher lyrisch als groovig ausformulierte Einheit, ein von Herzen warmes Album, mehr Jazz-Suite als Neo-Bop, überzeugend in seinem traumwandlerischen Miteinander. (ijb)



Siehe auch:
Marilyn Mazur
Mazur, Cronholm, Jonsson

Makiko Hirabayashi: Surely

Offizielle Website

Offizielle Website      www.makiko.dk

   

Makiko
(2007, Enja/Soulfood 9169-2)

Der kultivierte Anschlag am Piano zeugt von klassischer Ausbildung; auch ihre japanische Heimat ist in den Kompositionen von Makiko Hirabayashi erkennbar. Somit kann die 1966 geborene Berklee-Absolventin, seit Anfang der 90er in Dänemark zuhause, der Pianistenlandschaft durchaus Neues und Eigenes zufügen.

Die Stücke, allesamt Eigenkompositionen, spannen einen Bogen wie eine Reise, beginnend mit »Clouds Over Mt. Blanc« über das trickreich holpernde »Camel Ride« bis zu den asiatisch anmutenden »My Cherry Tree« und »Orchids«. Sehr feinfühlige Begleiter hat sie sich erwählt; die Zusammenarbeit währt auch schon länger: Klavs Hovman unterstützt sie am Bass mit großen Ohren und gelegentlich packenden Soli. Mehr zündende Ideen allerdings kommen von Marilyn Mazur, der dänischen Feuerwerkerin an allen Percussioninstrumenten und hier auch am »normalen« Drumset. Eine feine CD eines nicht alltäglichen Klaviertrios. (tjk)



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