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Alle Rezensionen zu Lord Belial
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Revelation
(2007, Regain Records RR114)

Die vor 15 Jahren von den Backelins plus Niclas Andersson erweckte Band steht nach diversen Wechseln wieder in der Ur-Bestzung zusammen. Ungeachtet einiger Tourneen in Deutschland sowie dem bereits siebten Studioalbum »REVELATION« dämmert mir bei dem Namen Lord Belial nichts. Nachdem die Scheibe mehrere Runden im Player dreht und immer noch keines der elf Stücke wirklich bleibenden Eindruck hinterlässt, halte ich das für den Grund. Ja, die Schweden können spielen; ja es ist anständiger Black Metal (mit vereinzelten Death-Anleihen), dennoch fehlt ein Ohrwurm oder ein charakteristisches Element, welches sich unwiderruflich ins Gedächtnis hämmert.

Nur einmal horcht man auf: Bei »Gateway To Oblivion« heult Thomas Backelin alias »Dark« Power Metal-ähnliche Arien – das vergessen wir besser ganz schnell wieder. Übrig bleibt ein Black Metal-Werk im oberen Durchschnitt mit den für dieses Genre typischen Todes-Texten, umgesetzt von einem Quartett mit gerne genommenen Decknamen wie »Bloodlord« oder »Sin«. (nat)

 Lord Belial: Revelation

   

The Black Curse
(2008, Regain Records RR164)

Der dunkle Lord hat sich gemacht. Klingt mir der Opener auf »THE BLACK CURSE« noch zu uninspiriert, punktet der Schwedenvierer auf die Gesamtlänge: Abwechslungsreiche Songs mit häufig gedrosseltem Tempo schaffen eine dunkel-symphonische Stimmung, Akustikklampfe und Blastbeats stehen kompatibel nebeneinander. Frontröchler Thomas gelingt es trotz engen Genregrenzen seinen Gesang zu variieren, ergänzt durch gesprochene Passagen und einige Chöre.

Am interessantesten ist die Gitarrenarbeit, die thrashig tobt, dämonisch rifft, in satten Melodien schwelgt – und im Mittelteil von »Primordial Incantation« bekannt an Crematorys »Tears Of Time« erinnert. Mit dem aggressiv-melodischen »Trumpets Of Doom« oder dem epischen »Antichrist Reborn« gelingt es Lord Belial bleibenden Eindruck zu hinterlassen: Detailreicher, kitschfreier Black Metal mit Doomtupfern – über dem Durchschnitt. (nat)



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