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Alle Rezensionen zu Prince Valium
(Genre »Beats«, Land »Island«)

 

Andlaus
(2007, Resonant/Hausmusik RESCD 019)

Oh nein, du wirst nicht einschlafen. Du wirst nicht wegsacken; nichts wird dich wegmachen, der Mann nennt sich nur so. Aber es kann schon sein, dass du seltsam schwebend wegdriftest und in den Himmel schaust und bald nicht mehr recht weißt, wo du dich befindest, hier oder doch eher da? So wohltuend, so einschmeichelnd sind seine sinfonisch angelegten Fließtöne, aber auch gelegentlich dunkel, osszilierend, ein klein wenig zum Fürchten. Sicher: Sigur Rós könnte man als Vergleich nehmen. Doch diese Schublade hakt immer und außerdem ist Prince Valium weniger manieriert und konzentrierter dabei; auch mischt er gelegentlich leicht unterbrechendes Rhythmusgetrappel unter die vielleicht manchmal zunächst allzu glatt wirkenden Oberflächen.

Von ihm alias Thorsteinn Ólafsson, einst ein Teil von Sk/um, geht die Sage, er habe das vorliegende Material daheim in seinem Schlafzimmer aufgenommen, nur mittels Gitarre und Computer. Gut möglich, aber als Ort käme auch ein verschneites Lavafeld, eine frühmorgendlich verlassene Holzkirche oder am Ende auch ein ausklingender Walzerball in Frage. Schade nur, dass der Mann so wortkarg ist. Hätte gerne gewusst, wer da auf seinem Mix »Crying hearts« singt. Tippe mal, es ist das Girl von Flunk. (frk)



Siehe auch:
Sk/um
Blindfold
Flunk

 Prince Valium: Andlaus



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