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Alle Rezensionen zu Demonical
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Darkness Unbound
(2013, Cyclone Empire CYC-128-0)

Auf ihrem vierten Album »DARKNESS UNBOUND« sind Demonical vom Quartett zum Quintett angewachsen – und von den Gründern ist nur noch Martin Schulman übrig: Sänger Sverker »Widda« Widgren und Bassist Martin Schulman wirken hier gemeinsam mit dem neuen Schlagzeuger Ämir Batar (statt Gründer Ronnie Bergerståhl); die Stelle des ehemaligen Gründers und Gitarristen Johan Jansson teilen sich nun Johan Haglund und Daniel Gustavsson.

Zur Musik: Hinter dem Titelsong verbirgt sich lediglich ein atmosphärisches Intro, erst mit »The Order« legt das – immer noch »dismemberte« – Abriss-Kommando richtig los. Der 36-Minüter bietet in der Folge brachialen, ehrlichen, groovenden, nackenbrecherischen (und sehr schwedischen) Death auf hohem handwerklichem Niveau. Anspieltipp für Melodieliebhaber: »Contempt And Conquest«, für Freunde wuchtiger Zeitlupen-Dampfwalzen: »King Of All« und für Extrembanger: »Hellfire Empire« oder »Deathcrown«.

PS: Das traditionelle Cover stammt diesmal von den deutschen Thrashern Kreator (»World Beyond«), aber ist nur auf der limitierten LP und dem limitierten Digipak zu hören; auf letzterem gibt’s zusätzlich eine Neuaufnahme von »Burned Alive« vom 2007-er »SERVANTS OF THE UNLIGHT«. (nat)



Siehe auch:
Dismember
Centinex

 Demonical: Darkness Unbound

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.demonical.net/

   

Death Infernal
(2011, Cyclone Empire CYC 079-2)

Wie nennen Death Metal-Veteranen ihre Scheibe, wenn sie klarmachen wollen wo der Hammer hängt? Richtig: »DEATH INFERNAL«. Demonical schmieden hier ein beachtlich brachiales und professionelles Stück schwedischen Todesbleis, bei dem Sänger Sverker im Stockholmer Necromorbus Studio selbst Hand an die Regler gelegt hat.

Die neun Songs grooven und wummern prächtig, Breaks und Tempowechsel sorgen für Abwechslung. Auch lodern zwischen zünftigen Abrissbirnen jede Menge harmonische Melodien empor. Elchtod-Freunde, greift zu! PS: Zehn Minuten länger als das 38-minütige Original dauert die Vinyl/Digipack-Ausgabe, mit »From Northern Shores« und »Night Of The Graveless Souls« von ihren norwegischen Kollegen Emperor (ursprünglich auf dem '92er Demo »WRATH OF THE TYRANT«). (nat)



Siehe auch:
Emperor

   

Hellsworn
(2009, Cyclone Empire CYC 034-2)

Gnadenlos prügeln sich Demonical auf ihrem zweiten Album »HELLSOWRN« binnen 35 Minuten durch neun Songs. Es ist das erste Werk der Ex-Centinex-Jungs mit dem neuen Sänger Sverker »Widda« Widgren (auch bekannt als Gitarrist bei Diabolical). Er ersetzte Ludvig Engellau und bewies seine Livequalitäten am Mikro bereits auf der Tour im Mai 2009 mit Facebreaker und Torture Killer.

Auf dem Album feiert er mit dem brachialen Opener »Baptized in Fire« seinen Einstand, das Abrissbirnen-Röcheln passt perfekt zum Gewitter aus wummernden Bässen, donnerndem Schlagzeug und blitzenden Riffs. Die 2006 gegründete Combo brennt hier ein gewaltiges, groovendes Death Metal-Feuerwerk im Stile alter Dismember ab – und hat mit »Götter des Nordens« sogar ein deutschsprachiges Stück in petto. Wer Appetit auf eine ordentliche Portion direkten, ehrlichen Schwedentod hat, der füttere seinen Player hiermit. (nat)



Siehe auch:
Diabolical
Facebreaker
Torture Killer

   

Servants Of The Unlight
(2007, Cyclone Empire CYC 013-2)

Wie ihre Labelkollegen Evocation sind Demonical alte Hasen im »echten« nordischen Death Metalgeschäft – allerdings agierten sie früher (glücklos) unter dem Namen Centinex. Im März 2006 neu formiert, wollen Sänger/Gitarrist Johan Jansson, Bassist Martin Schulman sowie Schlagzeuger Ronnie Bergerståhl zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Dank dem neugewonnen Frontgrunzer Ludde Engellau kann sich Johan auf »SERVANTS OF THE UNLIGHT« ganz der Klampfe widmen.

Mit leichter Dismember-Schlagseite schwankt das Quartett allerdings ziemlich gedankenarm durch die schwedische Todesmetallandschaft. Wer auf diesem Debüt harmonische Melodien oder Einfallsreichtum sucht, ist fehl am Platz. Wer sich nach intelligent eingesetzten Death-Stilelementen, ungezügelten Riffgewittern sowie maschinengewehrartigen Schlagzeugsalven sehnt – Schlachtensamples zur Ausschmückung von etwas »Leipzig 1945« inbegriffen: Willkommen. Entscheidet selbst. Übrigens: Als Schlusspunkt setzen Demonical das Onslaught-Cover »Death Metal«. (nat)



Siehe auch:
Evocation
Dismember
Interment



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