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Alle Rezensionen zu Evocation
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Evoked From Demonic Depths – The Early Years
(2012, Century Media 9981730)

Von Fans verlangt, von Century Media umgesetzt: Mit »EVOKED FROM DEMONIC DEPTHS – THE EARLY YEARS« erscheinen nun die kompletten Demo-Aufnahmen von Evocation, natürlich in klanglich verbesserter Version der Original-Mastertapes. Der 58-Minüter enthält nicht nur die beiden offiziellen Demos »THE ANCIENT GATE« und das »PROMO 1992«-Tape, sondern auch vier bis dato unveröffentlichte Proberaum-Aufnahmen sowie den unveröffentlichten Song »Genesis«, der 1992 geschrieben wurde. Die CD enthält zudem drei Live-Bootleg-Videos als Bonus. Das 32-seitige Booklet bietet jede Menge Hintergrundmaterial, Bandfotos und Konzertflyer der Jahre 1991 bis 1993, ferner kommentiert Gitarrist Marko Palmén jeden Demo-Song.

Und wie klingt das Ganze nun? Wie erwartet: Auf die trügerische Ruhe der instrumentalen Eröffnung »A Wind Has Risen« folgt ein fetter Doppelpack nackenbrechender 90-er Jahre Death, im besten Klanggewand. Was man von den anschließenden Proberaumaufnahmen nicht behaupten kann: Der Sound ist vornehmlich unterirdisch. Zum Glück setzt das mächtige »Genesis« einen versöhnlichen Schlusspunkt. (nat)

 Evocation: Evoked From Demonic Depths – The Early Years

Offizielle Website

Offizielle Website      http://evocation.se/

   

Excised And Anatomised
(LP, 2013, Century Media CMD9982581)

Lückenfüller: Die Zeit bis zum nächsten Album überbrücken Evocation mit einer fünf-Song-Cover-Scheibe. In dem musikalischen Rückblick »EXCISED AND ANATOMISED« huldigen sie ihren Idolen mit Death Metal-Klassikern aus den frühen Neunzigern. Den Anfang macht Bolt Throwers »... For Victory« (1994), wobei sich das schwedische Quintett ziemlich nahe am Original hält. Ebenso originalgetreu meistern sie »Corporal Jigsore Quandary« von Carcass (1991).

Ferner mit dabei ist das im Guinness-Buch der Rekorde verewigte, als kürzestes bis dahin aufgenommenes Musikstück, »You Suffer« der Grindcore-Truppe Napalm Death aus dem Jahr 1987. Länger dauert dagegen »Enigma« ihrer Landsleute Edge Of Sanity (1992), in dem Fronter Thomas Josefsson allerdings auf den Klargesang verzichtet und sich somit am Weitesten vom Original entfernt – passend dazu hat Edge Of Sanity-Mastermind Dan Swanö das komplette Mini-Album abgemischt und gemastert. Den Schlusspunkt setzt »Terminal Spirit Disease« von der gleichnamigen EP (1994) der schwedischen At The Gates.

Fazit: Respektvoller Rückblick, weder spektakulär noch innovativ, aber unterhaltsam und spaßig. (nat)



Siehe auch:
Edge Of Sanity

   

Illusions Of Grandeur
(2012, Century Media ?)

Eben erst erschien der Rückblick auf die Frühjahre (»EVOKED FROM DEMONIC DEPTHS – THE EARLY YEARS«), nun folgt das offizielle Langspieldebüt bei Century Media. Die Mannen um Sänger Thomas Josefsson, darunter der neue Bassist Gustaf Jorde, liefern mit »ILLUSIONS OF GRANDEUR« 42 Minuten nackenbrechenden Death Metal.

In Hochgeschwindigkeit brettert das Quintett durch das eröffnende Titelstück, legt noch eine Schaufel Brutalität drauf in »Perception of Reality«, stampft groovend durch das Amon Amarth-angehauchte »Divide and Conquer« – nein, seinen Gastauftritt hat Amon Amarth-Fronter Johan Hegg erst in »Into Submission« – oder agiert kompositorisch ausgefeilter, melodischer in »The Seven Faces of God«. PS: Die limitierte Digipak-Version enthält drei Bonustracks (»Shades Of Shame«, »Dark Day Dawn«,»Dead Without A Trace«). (nat)



Siehe auch:
Amon Amarth

   

Tales From The Thomb
(2007, Cyclone Empire CYC014-2)

Evocation wollen es noch einmal wissen: Seit Anfang der Neunziger geistern sie durch den heimischen Untergrund; 1992 ließen sie das »THE ANCIENT GATE«-Demo von Thomas Skogsberg in seinem Sunlight Studio (Entombed, Dismember) produzieren. Doch schon im Folgejahr legten sie die Band auf Eis, und die einzelnen Mitglieder verbrachten ihre Zeit bei Cemetary, Sundown oder Lake Of Tears. 2004 veröffentlichten sie ihre alten Demos neu, und schmeißen nun, schlappe 16 Jahre nach der Gründung durch Marko, Thomas und die Brüder Kenttäkumpu, ihr offizielles Debüt auf den Markt.

Wiederauferstanden von den Toten hämmern sie als Quintett zwölf Tracks auf »TALES FROM THE TOMB«, das Entombed-Cover »But Life Goes On« eingeschlossen. Wer noch einmal in nordischem Death Metal vergangener Tage schwelgen möchte, ist hier richtig: Das todesmetallische Dutzend kracht ordentlich, wenngleich überraschungslos, von Nackenbrechern bis zum melodischen »From Menace To Mayhem«. (nat)



Siehe auch:
Entombed
Dismember
Lake Of Tears



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