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Alle Rezensionen zu Jippu
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Salaisuuksia, Joita Yksinäiset Huutaa Unissaan
(2007, Helsinki Music Company HMC006)

Das klassische Mädchenschlagerlied lebt. Die Songs auf Jippus Debütalbum mit dem sperrigen Titel »SALAISUUKSIA; JOITA YKSINÄISET HUUTA UNISAAN« (zu deutsch etwa: Heimlichkeiten, die die Einsamen in ihren Träumen rufen!) würden wunderbare Kandidaten für jeden Eurovision Song Contest der vergangenen 25 Jahre abgeben. Die junge Sängerin aus Helsinki entspricht in Stimme und Aussehen so ganz dem Bild der braven Trällerliese, die sehnsüchtig auf ihren Traumprinzen wartet. Mit leicht flockig-französischem Einschlag. Etwa wie Séverine, falls sich noch jemand an diese Chanteuse aus den frühen 70ern erinnert.

Um Gnade walten zu lassen: Ordentlich singen kann das Mädel. Die Songs sind gekonnt arrangiert und perfekt produziert. Nur neigt Jippu zum übertriebenen stimmlichen Flehen. Das klingt viel zu nett und viel zu gefällig. Diese Refrains, aua! Am besten ist die Sängerin dann, wenn sie es bei zarten Tönen belässt und auf übertriebene Gefühlsausbrüche verzichtet. Dann entsteht endlich eine leichte, eine zauberhafte, eine traumverlorene Stimmung auf der Blumenwiese zwischen Schlager und Pop. (emv)

 Jippu: Salaisuuksia, Joita Yksinäiset Huutaa Unissaan

Offizielle Website

Offizielle Website      www.jippu.com

   

Kuka Teki Minusta Tän Naisen
(2008, Helsinki Music Company 51442-7507)

Dieses Lied kenne ich doch – allerdings von Kotiteollisuus. Schnell im Booklet blättern: Tatsächlich, Jippu covert »Tuonelan Koivut« vom »IANKAIKKINEN«-Album ihrer Landsmänner. Etwas gewöhnungsbedürftig, diese Popversion mit nahezu gospelartigem Intro – wenn man das Original kennt. Falls nicht fügt sich dieses Stück nahtlos in die Dreiviertelstunde Gesamtspielzeit ein.

Auf »KUKA TEKI MINUSTA TÄN NAISEN« intoniert die Finnen übrigens auch das »Kanna Minut Lied«, mit welchem sie in der nationalen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest 2008 antrat, sich aber nicht qualifizieren konnte. Ich kenne den Vorgänger / Emma-Gewinner (»Debütalbum des Jahres«) nicht, doch dessen Nachfolger hier ist perfekt produziert, intelligent arrangiert sowie gekonnt von Jippu und ihren Mitstreitern umgesetzt. (nat)



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