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Alle Rezensionen zu Mikkel Nordsø Band
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Diving In Space For 3 Decades
(2015, Stunt STUCD 15132)

Auf der ganzen Welt, vom Ganges über Mali bis Marokko kennt man Mikkel Nordsø, behauptet das Presseinfo vollmundig. Das mag ganz leicht übertrieben sein, nichtsdestotrotz ist Nordsø ein sehr virtuoser Gitarrist. Der Albumtitel ist eine Anspielung auf sein Stück »Space Diver«, das er seit über 20 Jahren in jedem Konzert spielt und sein Markenzeichen ist. Ein weiteres ist sein tatsächlich sehr flinkes Spiel – daher sein Spitzname »Golden Fingers«.

Nordsø ist mit allen Latin Rock- und Fusion-Wassern gewaschen, seine Stücke grooven mächtig. Dafür sorgt eine dreiköpfige Percussion-Abteilung samt Ole Theill am Schlagzeug, zudem Peter Danstrup am Bass und Ben Besiakov an den Tasten. Und zwei veritable Stars hat er bei mehreren Stücken im Space Shuttle: Palle Mikkelborg sorgt für Trompetentöne a la Miles, kein geringerer als David Sanborn steht auch vorne auf dem Cover. Bei genauerem Hinhören steuert er jedoch nur auf einem Stück flotte Saxophon-Linien bei. Natürlich spielt Nordsø viele Soli, er klingt dabei wie so häufig ziemlich nach Santana. In »Leaving So Soon« gibt er den Rocker. Meister Mikkels Weltraumabenteuer sind für eingefleischte Fusion-Gitarren-Liebhaber sicher unverzichtbar, zumindest bis Großmeister Carlos mal wieder eine CD raushaut. Empfohlene Nebenbei-Tätigkeit: Luftgitarre üben! (tjk)



Siehe auch:
Santana
Palle Mikkelborg
Peter Danstrup

Mikkel Nordsø: Diving In Space For 3 Decades

Offizielle Website

Offizielle Website      http://mikkelnordsoe.com

   

Live
(2007, Stunt/Sunny Moon STUCD 06162)

Hurra, jetzt hat auch Carlos Santana endlich seinen Nachfolger – etwas früh vielleicht, der Altmeister hat sich schließlich noch nicht zur Ruhe gesetzt. Die Mikkel Nordsø Band tummelt sich aber in exakt dem gleichen Fahrwasser wie Santana, ohne Ausflüge in allzu populäre Untiefen, versteht sich. Dafür gibt es stürmischen Latin Rock, Jazz Rock und Funk. Ohne lästigen Gesang: kleine Melodien, ein paar wenige Akkorde und los!

Quer durch die live in Kopenhagen eingefangene Jam Session agiert sehr solide Peter Danstrup (b), Ole Theill schafft an den Drums die Verbindung zur Percussion-Section mit Jacob Andersen, Klavs Nordsø und dem alten Santana-Kumpanen Raul Rekow. Der auch im Jazzumfeld vorzügliche Ben Besiakov steuert einige feurige Soli an E-Piano und Orgel bei; unumschränkter Herr des Geschehens ist allerdings Gitarrist Mikkel Nordsø. Manchmal klingt er etwas rockiger, manchmal ist er allerdings auch ziemlich nah dran am Original Carlos S.; dies gilt nicht nur für den Gitarrensound, auch sondern auch für den der ganzen Band. Ein Epigone? Egal, die Jungs können spielen, und Band und Publikum hatten hörbar Spaß. (tjk)



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