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Alle Rezensionen zu Miroslav Vitous, Jan Garbarek, Chick Corea, John McLaughlin, Jack DeJohnette
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Universal Syncopations
(2007, ECM/Universal 038.506-2)

Der Tscheche Miroslav Vitous, einst Gründungsmitlied von Weather Report, gehört zu den Kontrabassisten, die man am Ton erkennt, und daran, was sie wie spielen – was ihn schon per se als einen der ganz Großen kennzeichnet. Jack DeJohnette, u.a. Teil des Jarrett-Trios, hat noch größeren Wiedererkennungswert, allein schon durch sein akzentuiertes Beckenspiel. Die Gitarren-Tontrauben in mehreren Stücken sind eindeutig John McLaughlin zuzuschreiben, wenn auch lediglich schmückendes Beiwerk, ebenso die Pianoakkorde des recht blassen Chick Corea. Bleibt also noch der Saxophonist: Jan Garbarek hievt durch seine Anwesenheit diese CD in die Nordische Musik.

Allerdings hievt er diese CD nicht in den Olymp. Zwar vermag er am Tenor durchaus zu überzeugen, spielt manchmal kraftvoll wie lange nicht mehr; auch seine Sopranlinien schlängeln sich wesentlich geschmeidiger durch die feinen Rhythmen als auf seinen letzten eigenen Aufnahmen. Wesentlich interessanter und absolut hörenswert ist jedoch, Vitous oder DeJohnette zuzuhören, oder beider Interaktion zu verfolgen. Freilich scheinen die Stücke auch wie eben dafür gemacht. Wäre hier eventuell gar eine Duo-Aufnahme nur mit Bass und Drums besser gewesen? Oder was hätte mit einem anderen, agileren, kraftvolleren Saxophonisten entstehen können? (tjk)



Siehe auch:
Jan Garbarek

Miroslav Vitous: Universal Syncopations



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