Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Maija Vilkkumaa
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Pitkä Ihana Leikki
(1999, Warner 8573-82965-2)

Anfangs der 90er war Maija Vilkkumaa ein Mitglied bei Tarharyhmä (auf welche die Rockblödel-Truppe Larharyhmä mit ihrem Namen anspielen). Sie verließ die Frauenband aber bald und gründete eine Eigene zusammen mit Keyboarder Tero Pennanen, Bassist Niko Kokko, Gitarrist Mikko Kosonen sowie Schlagzeuger/Perkussionist Jan Pethman. 1999 erscheint das Debüt »PITKÄ IHANA LEIKKI«, auf Deutsch soviel wie »Langes wunderbares Spiel«.

Die Rocksängerin/ Songschreiberin brilliert mit facettenreichem Gesang, beherrscht sämtliche Tonlagen, setzt jede Gemütsverfassung perfekt um. Mit ihrem instrumentalen Quartett hat die Helsinkierin einen sehr guten Griff getan; die Musik groovt in jeder beliebigen Geschwindigkeit, die Band harmoniert herrlich als Ganzes. Niemand profiliert sich oder spielt seine Bandkollegen an die Wand. Ein Dutzend Lieder mit viel Rock, etwas Pop-Anteil und immer packenden Rhythmen, plus zwei Videos zu »Satumaa-Tango« und »Tähti« warten auf den Hörer. (nat)



Siehe auch:
Larharyhmä

Maija Vilkkumaa: Pitkä Ihana Leikki

   

Superpallo
(2008, Warner WEA 5051865061021)

Mit einem krachigen und sehr nasal intonierten »Monopolii« eröffnet Maija Vilkkumaa »SUPERPALLO«, doch schon im näxten Lied »Luokkakokous« – an was erinnern nur die ersten Takte? U2? – klingt ihre Stimme wie gewöhnlich. In der beinah gleichen Besetzung wie auf dem Debüt »PITKÄ IHANA LEIKKI« (nur Schlagzeuger Jan Pethman wich im Laufe der Jahre Marko Timonen) spielen Maija und ihre vier Jungs den sechsten Longplayer ein.

Die zwölf facettenreichen Stücke erklingen mal poppig-verspielt, mal rockig-dröhnend, mal verträumt mit vielen Streichern, mal akustisch-leise, mal mit aufgedrehten Verstärkern, mal im Disco-Beat, mal spacig angehaucht – und in allen Fällen präsentiert sich Maija Vilkkumaa stimmgewaltig. Leider ging die in drei Emma-Kategorien für ihr 2008er Werk nominierte Finnin leer aus, nur Riku Mattila räumte als »Produzent des Jahres« ab. (nat)



Siehe auch:
Kauko Röyhkä & Riku Mattila

   

Meikit, Ketjut Ja Vyöt
(2001, Warner 8573-88113-2)

Die Entscheidung, Tarharyhmä den Rücken zu kehren, dürfte Maija Vilkkumaa nicht bereuen: Die einzige echte, weibliche Rockröhre entwickelte sich zur bekanntesten Sängerin in ihrer Heimat. Regelmäßig veröffentlicht sie neue Alben, so folgt zwei Jahre auf das Debüt »MEIKIT, KETJUT JA VYÖT«.

»MAKE-UP, KETTEN UND GÜRTEL« charakterisieren die Powerfrau weniger, als ihre stets bestechende Stimme. Schon der Opener »Prinsessa Jää« lässt einen nicht mehr los, Schlag auf Schlag kracht ein Reißer nach dem anderen aus den Boxen. Die abermals 12 Songs regen zum Mitsingen an; das einzige Problem dabei: Die 1973 geborenen Finnin, die auch Klavier und Gitarre spielen kann, singt nur in ihrer Muttersprache. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel