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Alle Rezensionen zu Hoven Droven
(Genre »Folk«, Land »Schweden«)

 

Rost
(2012, Westpark/Indigo 87217)

Offen für etwas Neues? Wenn die seit über 20 Jahren aktive Folkrock-Combo live aufspielt, rockt der Bär: So schweißtreibend wie nur wenige Kollegen greift sich das schwedische Quintett alte Volksmusik-Traditionals und inszeniert diese mit harten Rockgitarren und peitschenden Drums, was einen Kollegen zu der Aussage veranlasste: »Stellt Euch vor, Metallica und die Chieftains gehen zusammen auf die Bühne, dann wisst Ihr ungefähr, was Hoven Droven macht.« Trotz Kritikerlob blieb die Truppe jedoch bislang eher ein Geheimtipp, so dass all jene der Band ein Ohr leihen sollten, die gern mal “volxnah” abhotten wollen.

»Gubbarnas Schottis« etwa klingt so wie Bo Diddley auf Urlaub im nordschwedischen Hinterland; »Mörsil« unternimmt einen Ausflug in die Balladen-Gemütlichkeit, und der Titeltrack kommt als Midtempo-Ohrwurm daher. »Humbugg« könnte man durchaus im Metal-Regal einsortieren, während das schleppende »Sista Valsen« den Hörer abschließend mit einer gehörigen Portion Melancholie impft. Die Rechnung, mit Geige, Saxofon, Gitarre, Drums und Bass zwischen den Polen von hartem Rock und beschwingtem Folk zu wildern, geht auf: Hoven Droven bewahren sich auch nach 20 Jahren ihre Eigenständigkeit und ihre herzerfrischende Rotznäsigkeit. Daumen hoch! (peb)



Siehe auch:
Triakel

 Hoven Droven: Rost

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.hovendroven.com/

   

Turbo
(2006, Westpark/Indigo 87128)

Junge schwedische Talente, die sich dem Neo-Folk verschrieben haben, frisch und modern aufgepeppt natürlich, gibt es viele. Hoven Droven stachen aus dieser Masse immer schon heraus, denn: Die fünf Burschen fabrizieren für eine Folk-Combo ordentlich Krach und verschieben die Crossover-Grenz deutlich Richtung Rock. Trotz musikalischer Wurzeln bei Polskas, Walzer und Polkas bleiben offen bekundete musikalische Vorbilder wie Kiss oder Motörhead erkennbar und der Fez nie auf der Strecke – siehe Cover.

Klar: Auch das rein instrumentale »TURBO« wird wieder im Folkregal eingeordnet werden, und das ist richtig so. Das hält aber zum Beispiel Drummer Björn Hoglund nicht davon ab, sein Drumkit erbarmungslos zu verdreschen, und Gitarrist Bo Lindberg darf – zumindest in seltenen Momenten – sein profundes Rock-Handwerk zur Schau stellen. Insgesamt mag das mit der Wucht eines Wirbelsturms vorbeiziehende Album für ungeübte Ohren etwas eintönig wirken, doch immer, wenn einmal schier die Luft wegbleibt, gewähren eingestreute Balladen Erholungspausen. (peb)

   

Hippa
(2001)

Statt rock-raubeinigem Tanzboden-Fez vermittelt die vierte CD intime Folklore-Innigkeit - ganz so, als sei sie in einer eingeschneiten Hütte zur »mørketid« entstanden. (peb)

   

Hoven Droven
(2000, Westpark/Indigo WP 87073)

Aus Schweden vernahm man schon frühzeitig die schlüssige Mischung aus Folklore und Metal, und Hoven Droven – was soviel wie »Tumult« oder »Holterdipolter« bedeutet – spielten stets in der vordersten Liga mit. Die Truppe rockt auf ihrem dritten Album jedenfalls frohgemut drauf los wie eine Mischung aus Metallica und Chieftains.

Kein Wunder, denn Organist Janne Strömstedt spielt auch bei der stilverwandten Band Garmarna. Hoven Drovens ausgelassener Reigen, inszeniert mit traditioneller Fiedel, Power-Drums und saftig verzerrten Gitarrenriffs, bringt den Fuß zumindest jedes jüngeren Hörers unvermeidlich zum Wippen. Fez ist garantiert bei diesem wüsten Eintopf aus Rock, Polka, Walzer und schwedischen Reels! (peb)



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