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Alle Rezensionen zu Reverend Bizarre
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

So Long Suckers
(2 CDs, 2007, Spikefarm NAULA 085)

Willkommen zur heutigen Lektion »Rechnen mit dem Reverend«: Sieben Stücke mal zwei Scheiben macht 130 Minuten. Zu behaupten, diese Doom Metaler hätten einen langen Atem, wäre die Untertreibung des Jahrhunderts. Gleich der Opener »They Used Dark Forces / Teutonic Witch« dampft stramme 30 Minuten aus den Boxen. Noch lassen Reverend Bizarre zwischen rockenden Passagen Platz für erholsame Momente; mit »Sorrow« stoßen sie den Hörer dagegen in einen finsteren, beängstigenden Abgrund. Das folgende »Funeral Summer« vertritt den typischen Doomer: Über schleppenden Bässen wehklagt Albert Witchfinder dramatisch, asketisch wimmern die Gitarren.

Langsam und äußerst düster wandeln die Finnen ein letztes Mal auf den Pfaden von Bands wie Saint Vitus, Pentagram oder (den frühen) Black Sabbath – denn der dritte Longplayer »III: SO LONG SUCKERS« ist zugleich der Letzte: »The Reverend is dead. All hail the Reverend«. Vorbei ist die erste Hälfte ihres Vermächtnisses. Die Zweite bietet vier weitere Stücke dickflüssigen Dooms, partiell vom Fronter à la Glenn Danzig intoniert. Besondere Erwähnung verdient »Kundalini Arisen«; in diesem nur vierminütigen, durchgeknallten, Instrumental zeigen Peter Vicar/ Earl of Void, welch wunderliche Geräusche sie einer Gitarre entlocken können. Fazit: Sympathisanten dieser Musikrichtung kleben mit den Ohren an den Lautsprechern, hingerissen von diesem Monumentalwerk; der Rest verflucht diesen ausufernden Opus höchstwahrscheinlich. (nat)

 Reverend Bizarre: So Long Suckers



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