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Alle Rezensionen zu In Vain
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

The Latter Rain
(2007, Indie Recordings/Plastic Head INDIE004CD)

In Vain beschreiben ihre Musik als »Progressive Extreme Metal«. Da eine Einordnung ihrer Musik unmöglich ist, lassen wir das genau so stehen. Statt einfach nur im Sumpf norwegischer Black Metal-Kapellen zu planschen, hechtet das Sextett über das Rock-Ufer in den angrenzenden Death-Teich. Dort flirtet es mit tödlichen Riffs und Grunzern, schwimmt dann zu einer Prog-Insel, wo es sich zu Frigstads Klargesang erholt – bis es den wilden Parcours erneut durchquert. Mit Katatonia-bedruckten Schwimmflügeln und doomigen Flossen. Oder waren es eine bombastische Dimmu Borgir-Luftmatratze und Enslaved-Schnorchel?

Egal, denn den Nordlichtern gelingt es sämtliche Utensilien gleichzeitig zu tragen, ohne sich darin zu verheddern oder gar dumm auszusehen. In »Det Rakner!« verbindet die Mannschaft Hammond-Orgeln mit Blackmetal-Attacken, in »Their Spirits Ride With The Wind« Schamanengesänge mit Emperor. Ansonsten baden überlange 65 Minuten mit Jazz, psychedelischen Elementen, Saxofon, Streichern sowie Jan K. Transeth (In the Woods) / Kjetil Nordhus (Green Carnation) am Mikro. Ein Debüt für Freunde von düsterem, intelligentem Metal, von kitschbefreitem Pathos, von Bands wie Opeth, Arcturus, Vintersorg. (nat)



Siehe auch:
Katatonia
Emperor
Enslaved
Opeth

 In Vain: The Latter Rain

   

Mantra
(2010, Indie Recordings/Soulfood INDIE015)

Bereits im Sommer 2008 begannen In Vain mit den Aufnahmen des »THE LATTER RAIN«-Nachfolgers, doch »the recording process was the worst I have ever been through. At one point I was thinking that destiny wanted us never to complete this album«, so Gitarrist und Songwriter J. Haaland. Aber die Norweger trotzten allen widrigen Umständen und schafften es schließlich das gut einstündige »MANTRA« zu vollenden.

Das Ergebnis kann sich hören lassen: Mit Liebe zum Detail kreierten die Nordlichter sieben bis elf Minuten lange Lieder, die zwischen harmonisch und derb alternieren. Die Gitarren pendeln von spacigem Prog zu massiven Riffs, von rockigen Leads zu verspielten Akustik-Passagen. Die Rhythmiker holzen mal furios-gnadenlos durch die Lande(»Dark Prophets, Black Hearts«), mal indianisch angehaucht wie in »Wayakin (The Guardian Spirit Of The Nez Perce)«. Gesanglich lässt das gut einstündige Album keine Wünsche offen: Klargesang, Hardcoregeschrei, Kreischen, Fauchen, Growlen, Chöre, alles dabei. Hören, hören, hören! Neu an Bord des progressiven Black Metal-Zweitlings ist übrigens der Sessiongitarrist Kjetil D. Pedersen, außerdem gastieren hier Kjetil Nordhus (Tristania, Ex-Green Carnation), Gil Silverbird, Jan Kenneth Transeth (In The Woods) und Hanne Kolstø (Love-Fi, Post). (nat)



Siehe auch:
Tristania



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