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Alle Rezensionen zu Dúné
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Enter Metropolis
(2009, Iceberg ICENGOR 200CD)

Dúné zogen mittlerweile via Kopenhagen nach Berlin – »ENTER METROPOLIS« eben – und präsentieren sich zwei Jahre später gereifter. Etwas poppiger als das Debüt und sehr, sehr tanzbar klingen die ersten Stücke »Time To Leave« und »Heat« des Septetts um Mattias Kolstrup. Doch im Laufe des Albums blinzelt immer wieder ein kleiner Punkrocker durch die Elektropop-Indie-Songs, verleiht ihnen die nötige Prise Unberechenbarkeit – von der Band selbst schlicht »Indielectrock« genannt.

Während »WE ARE IN THERE YOU ARE OUT HERE« eindeutigere Hits hatte, pendeln sich die elf Stücke hier auf annähernd gleichem Niveau ein, einen Favoriten rauszupicken fällt schwer. Das größte Hitpotential hat vermutlich »Heiress Of Valentina«, doch »Final Party Of The 21st Century« hat mehr Ecken und Kanten. Auf die heimische Ausgabe packen die Dänen übrigens zwei Lieder mehr: Das cool krachige »Everybody Fights The Lust« und das bedächtige »Remember«. …jetzt fehlt eigentlich nur noch eine ihrer berühmt-energetischen Liveshows. PS. Erinnert noch jemand der Anfang von »Revolution« an The Strokes' »Juice Box«? (nat)


Zum Artikel über Dúné

 Dúné: Enter Metropolis

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.dunesite.com/

   

We Are In There You Are Out Here
(2007, Sony BMG 0886970692526)

Kein Gramm Fett zuviel steckt dieser Platte auf den Rippen. Genau durchkalkuliert ist die Schnittmenge aus The Killers, Hot Hot Heat und Shitdisco. Nicht zu soft, nie bedrohlich und durch und durch mit einer kühn tarierten, aber kantenlosen Produktion gesegnet. Die Essenz aus pophistorischer Zitate-Klauberei und Majordeal. Es ist die Erfolgsformel aus knackigen Rhythmen, tanzbaren Gitarren- und Synthieriffs und freundlichen Melodien, die hier als Maxime ausgegeben wurde und in Reinform perfektioniert wird. Keine Überraschung, kein unkontrolliertes Austicken, keine obszöne Geste. Die Hits heißen »80 Years«, »Bloodlines« oder »A Blast Beat«. Schon mehrfach besser gehört, aber noch öfter schlechter.

Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass die Verkaufsträchtigkeit hier ihre Paraderolle spielt – für diesen Sound braucht man nämlich weder sieben Mitglieder noch sieben verschiedene Frisuren. Und dass das Durchschnittsalter der Band zum Erscheinungsdatum immer noch unter der magischen Zwanzig liegt, ist sicherlich auch kein Zufall. Geben wir ihnen aber trotzdem die Zeit, um sich als erwachsen zu beweisen. (maw)



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