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Alle Rezensionen zu Myllärit
(Genre »Folk«, Land »Arctic Area«)

 

Eta Pravda
(1997, Finlandia/EastWest 0630-18067-2)

Das volksmusikalische Treiben von Myllärit erinnert mit seinen Polka-Rhythmen und den in Ansätzen erkennbaren Blues- und Punk-Anleihen an das finnische Karelien. Aus Karelien kommen die »Müller« - so wörtlich übersetzt - tatsächlich, doch aus dem sowjetischen Teil. Mit klassischen Folk-Instrumenten wie Geige, Mandolin, Flöten und Akkordeon tragen sie ihre rauen Traditionals vor: aus ihrer Heimat, aber auch vom weißen Meer, der Ladoga- und der Onega-Region.

Da es die Karelier - und besonders die aus dem Osten - immer ein wenig wilder, Alkohol-geschwängerter und ausgeflippter als ihre west-skandinavischen Nachbarn lieben, empfiehlt sich diese Musik zum Tanzen, Johlen und Hochzeiten feiern, bis die Wände wackeln. Und die Bude zusammenstüzt. Macht alles nix - man kann ja im Freien weiterfeiern ... (peb)

 Myllärit: Eta Pravda

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myllarit.ru

   

Live in Petrozavodsk
(2002, Center of Musical Initiatives/Onegu MCR 001-2002)

Nach zehn Jahren steht es jeder Band gut an, mal einen Livemitschnitt auf CD pressen zu lassen. Auch auf die Gefahr hin, dass der Klang allzu breiig rüberkommt, dass die Begeisterung, die im Konzertsaal geherrscht haben mag, sich nicht auf die heimische Musikanlage überträgt und das eingeblendete Klatschen und Johlen allzu aufdringlich wirkt.

Doch Myllärits »LINE IN PETROZAVODSK« - aufgenommen am 30.3.2002 - ist einer jener wenigen Mitschnitte, die tatsächlich Atmosphärisches über die reine Wiedergabe der Stücke hinaus vermitteln können. Und manches Lied, das im Studio zu arg geglättet sein mag, erhält hier seinen spröden und ungehobelten Charme zurück. (frk)

   

A Voi Voi! (Karelien Fever)
(2000, Pilfink Records/Onegu JJVCD 02)

Myllärit heißt »die Müller«, und das passt zu ihrer etwas behäbigen und gesetzten Art, traditionelle karelische Musik in aktuelle Songs umzusetzen. Früh ist man als Müller aufgestanden, hat die Getreidesäcke die Stiegen hinaufgeschleppt und schließlich unter dem klappernden Mühlrad gefrühstückt.

Und so ist auch »A VOI VOI!« eine gediegene und eher ruhige Produktion geworden, die besonders denen zusagen könnte, die alle Värttinä-CDs im Regal stehen haben und auch mal männlichen Gesang vertragen können. Noch einmal besonders gefallen die langsamen Songs, die noch viel von der ursprünglichen Klangfarbe der Hochzeits- und Arbeitslieder enthalten. In Russisch-Karelien nimmt man sich auch heute offenbar für alles etwas mehr Zeit. (frk)



Siehe auch:
Värttinä



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