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Alle Rezensionen zu Devian
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Ninewinged Serpent
(2007, Century Media/SPV 9977252)

Die Ex-Marduk Mitglieder Legion/Emil Dragutinovic klemmen sich hinters Mikro/Schlagzeug. Sie schnappen sich Bassist Tomas Nilsson samt den Sargathanas Reign-Klampfern Jonas »Joinus« Mattson/Markus Lundberg und trümmern schnell ihr Debüt ein. Dabei entfernen sich die Mannen um Legion alias Eric Hagstedt vom Black Metal in Richtung Death – und Lundberg gleich nach den Aufnahmen von Devian. Die »NINEWINGED SEPRPENT« flattert über detaillierten, melodischen Leadgitarren, welche immer wieder zwischen den brutalen, kompromisslos Klängen auftauchen.

Sie streift Dissection, Amon Amarth, zum Teil Marduk wie in »Remnant Song« oder im mit Thrash vermischten Titeltrack. Die neunflügelige Schlange windet sich in hohem Tempo durch zehn Songs, ganz selten ruht sie während dieser Dreiviertelstunde in beschaulichen Landschaften. Für Marduk-Fans nur bedingt geeignet; Black/Death/Thrash-Mix-Liebhaber finden zwischen Stücken ohne bleibenden Eindruck den einen oder anderen Leckerbissen wie »Ninewinged Serpent« oder »Dressed In Blood«. (nat)



Siehe auch:
Marduk
Dissection

 Devian: Ninewinged Serpent

   

God To The Illfated
(2008, Century Media 9978240)

Nachschlag des Quintetts um die Ex-Marduker: Ein Jahr nach dem Debüt legen Devian nach – mächtig nach. Es scheint als sei »NINEWINGED SERPENT« nur die Aufwärmübung gewesen. Legion zeigt sich auf »GOD TO THE ILLFATED« extrem facettenreich. Immer wieder lockert der Fronter sein tiefes Grunzen / böses Keifen auf, mal durch Klargesang wie im melodiösen »Saintbleeder«, mal durch gesprochene Passagen wie im fett bretternden Titeltrack.

Die Rhythmusabteilung baut einen wuchtigen Sockel, die Gitarristen schmettern wahlweise klassischen Schwedenstahl mit ausgefeilten Melodien oder thrashige Riffs, in »Awaiting Doom« blitzt sogar ein klitzekleiner Akustikpart auf. Doch der massivste Brecher kommt zuletzt: »When The Vultures Have Left« steigert sich nach einem sanften Keyboardintro langsam, aber gewaltig. (nat)



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