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Alle Rezensionen zu Kimmo Pohjonen
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Sensitive Skin
(2015, Octopus / Ondine/Naxos OCTO 413-2)

Kimmos zuletzt erschienene Platten mit Heikki Laitinen (»Murder Ballads«) bzw. Samuli Kosminen und dem Kronos Quartet (»Uniko«) sowie der Dokumentarfilm »Soundbreaker« wiesen den finnischen Akkordeon-Wizard als großen Meister zwischen allen Genrestühlen aus. 2015 war er schließlich für den Musikpreis des Nordischen Rates (Nordic Council Music Prize, den höchsten Musikpreis der Nordischen Länder) nominiert, den er vollkommen verdient hätte. Jedenfalls wäre Kimmo Pohjonen die bessere Wahl gewesen als der Preisträger Svante Henryson, und sein Album »SENSITIVE SKIN« unterstreicht dies ganz und gar vortrefflich.

Zwanzig Musiker unterschiedlichster Couleur »trommelte« Kimmo zusammen, um seiner großen kompositorischen Fantasie ein Ventil zu verleihen. Alle sind mit unbändiger Spielfreude dabei, um die abwechslungsreichen, ja bunten Arrangements zwischen nordeuropäischem Folk, Kammermusik (das Kronos Quartet schaute wieder vorbei) und zeitgenössischem Jazz voller Energie in einer inkommensurablen Big Band lebendig werden zu lassen. Quicklebendig! Alle Stilgrenzen sind souverän aufgehoben, woran diverse elektronische Klangfarben, Samples, modulare Synthesizer und ein Knabensopran raffiniert Anteil haben. Und auch klanglich ist »SENSITIVE SKIN« reich und transparent, trotz der ungeheuren Vielzahl an Instrumenten und Mitwirkenden. Wir sind rundweg begeistert. Ach so, Sie haben all dies schon über Pohjonens frühere CDs gedacht oder gelesen...? Na dann, greifen Sie zu! (ijb)



Siehe auch:
Kimmo Pohjonen, Samuli Kosminen & Kronos Quartet
Heikki Laitinen & Kimmo Pohjonen
Jukka Eskola
Kronos Quartet featuring Tanya Tagaq

Kimmo Pohjonen: Sensitive Skin

Offizielle Website

Offizielle Website      http://kimmopohjonen.com/

   

Kalmuk
(2003)

Begleitet vom 14köpfigen Sinfonie-Orchester Tapiola Sinfonietta wirken Pohjonens Akkordeon-Sperenzchen nochmal so furios und bedrohlich. Für Grenzgänger zwischen Klassik, Avantgarde, Folk und Elektronik. (peb)

   

Kluster
(2002, Warner/Indigo)

Einem verschmitzten Beelzebub gleichend stiert Pohjonen vom CD-Cover. Und genauso gebärdet er sich übrigens auch auf der Bühne. Hörer sind also gewarnt, wenn der aus einer Kleinstadt bei Tampere stammende Akkordeon-Wirbelwind seine Show beginnt. Kimmo Pohjonen, preisgekrönter Folk-Musiker mit klassischer Ausbildung und beteiligt an über 70 Plattenaufnahmen, spielt das Akkordeon nicht – er lebt und durchlebt es, und er zelebriert es wie kaum ein zweiter.

Als Kompagnon werkelt der Schlagzeuger Samuli Kosminen, der live aus Pohjonens Akkordeonspiel Soundschnipsel extrahiert und über Drumpads neu zusammen montiert. Man hört also immer nur ein und doch mindestens zwei entfesselte Hightech-Quetschkommoden: einzigartig und im Grunde doch traditionell in der finnisch/argentinischen Folklore verwurzelt. Doch mit Tradition hat das nur noch relativ wenig zu tun, was diese beiden Kerle treiben. (peb)



Siehe auch:
Kimmo Pohjonen & Eric Echampard
KTU
Angelit
Kip Peltoniemi



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