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Alle Rezensionen zu Racingpaperplanes
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Made Of Broken Parts
(2007, Tract Records TR054)

Es ist ein Kreuz mit dem Herzen! Ständig wird es einem gebrochen, so dass es schon ausieht wie eine Jahrzehnte alte Jeans aus dem Second Hand-Laden. Davon weiß die südschwedische Band um Richard Wilson ein Lied zu singen, und nicht nur eines. Und weil in Schweden bekanntlich jeder mit jedem spielt, assistierten dem Sänger zu Beginn noch Fredrik, Kalle und Martin von Soundtrack Of Our Lives, während auf der CD »SELF SLEEP SERVICE« ein nicht ganz unbekannter Björn Kleinhenz Bass spielte.

Ihr musikalisches Basislager fanden die rasenden Papierflieger aber nicht bei einem schwedischen Label, sondern ausgerechnet bei Tract Records in Ohio. Passt aber, denn dort veröffentlichen mit Kristofer Åström oder Boy Omega auch andere schwedische Folk-Melancholiker: siehe den Sampler »IF WE WERE OCEANS«. Wenn Wilson – begleitet von Lap Steel, akustischer Gitarre und Banjo – »Ohio Stars«, »Head Out Alone« oder »Dead Windows« singt, ziehen wir den Cowboyhut noch ein wenig tiefer in die Stirn, legen auf dem Lagerfeuer einen Scheit nach und spüren tief im Herzen: Das Leben könnte schön sein, wenn es nur nicht so traurig wäre. (peb)



Siehe auch:
Verschiedene: If We Were Oceans
The Soundtrack Of Our Lives
Kristofer Åström
Björn Kleinhenz

 Racingpaperplanes: Made Of Broken Parts

Offizielle Website

Offizielle Website      www.racingpaperplanes.com

   

Self Sleep Service
(2004, Tract Records)

Wenn es mit rechten Dingen zuginge, müssten Racingpaperplanes eigentlich »sanft dahintrudelnde Paperflieger« heißen. Denn die schwedischen Folkpopster zelebrieren auf ihrem zweiten Album »SELF SLEEP SERVICE« melancholische Americana-Sounds zum Dahinschmelzen. Nur ab und an verfällt de treue Gaul, auf dem sich Mastermind Richard Wilson durch die Weiten der Prärie treiben lässt, in einen gemäßigten Trab. Wie im feinen Track »Melt To One«, der mit fast rockigen Gitarren startet, um sich dann um so gekonnter der hymnenhaften Entschleunigung zu widmen. Wilson hat für die Aufnahmen erneut den Kumpel Björn Kleinhenz am Bass gewinnen können, spielt aber den Großteil des Albums fast schon in Eigenregie ein. Vocals, Gitarren, Drums und Percussion: Stammt alles vom Meister selbst. Entstanden ist die Platte im Göteborger Studio von Kasper Hård.

Racingpaperplanes legt hier ein Album von ruhiger, schlichter Schönheit vor. Dick auftragen ist Wilsons Sache nicht. Erwachsen und durchaus abgeklärt über das Leben nachdenken, das er mit a little help from his friends meistert: Nicht unbedingt aufregend, aber sehr heimelig und herzerwärmend. Nachdenklichkeit ist das neue Cool! (emv)



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