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Alle Rezensionen zu Anne Grete Preus
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Fullmåne
(1988, Warner 229-2422962)

Vergessen wir mal den End-80er-Jahre-Zeitgeist, der auf Anne Grete Preus' Debütalbum »FULLMÅNE« (voller Mond) vorwitzig in Form eitler Gitarrensoli und aufjuchzender Synthies hier und da sein föhnwellengestyltes Haupt zeigt. Sondern konzentrieren wir uns auf die dunkle, voluminöse Stimme der Norwegerin, die sich hier zurückgenommen und ernsthaft als eigenständige Solokünstlerin etabliert. Und bleibt. Kim Carnes und Tanita Tikaram, die beiden Ikonen des bonbonrosa Jahrzehnts, tauchen als Referenzgrößen auf. Den Hang zu langsamen, emotionalen Balladen teilen sich die Damen. Aber damit enden die Ähnlichkeiten. Während Tikaram und Carnes heute ferne anekdotische »One-Hit-Wonders« sind, hat sich Preus als eine der erfolgreichsten und künstlerisch anspruchsvollsten Sängerinnen Norwegens etabliert.

Das Debüt deutet an, warum. Obwohl hier noch kein wirklich großer Wurf gelingt, überzeugt die Diseuse durch raue Empfindsamkeit und hohe Wandlungsfähigkeit. Das Songwriting verantwortet sie selbst – ebenso wie die eigenwillige Entscheidung, für ihr »Coming Out« in eigener Sache Texte des bekannte norwegischen Lyrikers Jens Bjǿrneboe zu vertonen. Hier kann man lange zuhören, ohne ein einziges Wort zu verstehen. Dafür sorgt schon die Stimme von Anne Grete Preus. (emv)

Anne Grete Preus: Fullmåne

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.annegretepreus.no



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