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Alle Rezensionen zu iRonica
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Consequences
(2007, Poko Records 510707-2)

Schon mal Power Metal mit Frauengesang gehört? Elina Iron, seit 2006 Fronterin und bekennender Iron Maiden-Fan, steht ihren männlichen Kollegen in diesem Sektor in Nichts nach. Anders ausgedrückt, »CONSEQUENCES« startet so: Man stelle sich Stratovarius mit Sängerin vor – ok, so weit davon entfernt ist Timo Kotipelto nicht – und träufle etwas klassischen Hardrock und eine Idee Iron Maiden darüber.

Doch ganz so einfach ist es wiederum nicht: Vereinzelt springt Elina im Laufe des Albums über zur klassischen Frauen-Rockstimme, immer in hohen Lagen, aber ohne sich dabei in Opernhaftem zu verlieren. Oder sie keift, faucht, röchelt sogar richtig fies wie in »Backstabber«. Die Instrumentalisten folgen ihr auf dem Fuß, wechseln von Bombast à la Nightwish, zu melodischem Geknüppel mit viel Keyboard à la Children Of Bodom. Spielen können die Anfang-/Mittzwanziger allesamt, die Produktion ist glasklar, iRonica geizen nicht mit Abwechslung. Ein überdurchschnittliches Debüt des Quintetts – welches, man glaubt es kaum, 1999 als Finnisch-Punk spielendes Trio namens iRonia begann. (nat)



Siehe auch:
Stratovarius
Kotipelto
Nightwish
Children Of Bodom

 iRonica: Consequences

   

Vivere
(2009, Poko Records 695765 2)

Das Quintett um Frontfrau Elina Iron legt nach: Zwei Jahre nach dem Debüt prügeln sie in der gleichen Besetzung »VIVERE« ein. Produziert hat den Zweitlling übrigens Hiili Hiilesmaa, der ebenso mit HIM, 69 Eyes, Amorphis,… arbeitete. In sattem Klanggewand wummert der Opener »Dive« los; jep, der dürfte live den Putz von der Decke rieseln lassen.

Während sich die Rhythmusabteilung darauf konzentriert ihre Instrumente möglichst heftig zu bearbeiten, flitzen wieselflinke Keyboards vorbei, schraubt sich eine Gitarre empor. Elina zeigt sich gewohnt facettenreich: Sie schreit, faucht, kreischt, singt tief und voluminös oder klar und höher. Die musikalische Grundstimmung geht nun eher in Richtung (klassischer) Heavy statt Power Metal. Erneut ein starkes Stück Schwermetall – und wenn iRonica nun noch ein paar fette Ohrwürmer dazu packen, steht dem Durchbruch nichts mehr im Wege. (nat)



Siehe auch:
HIM,
69 Eyes
Amorphis



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