Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Dead To This World
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

First Strike For Spiritual Renewance
(2008, Dark Essence Records/Twilight KAR033)

Aus der Black Metal-Hauptstadt Bergen entstammt Dead To This World: Dort erweckt Immortal-Basser Iscariah 2002 sein neues Solo-Projekt zum Leben. Auf vorliegendem Debüt röchelt und metzelt er allein, nur unterstützt von Schlagzeuger Kvitrafn (Ex-Gorgoroth), sporadisch mit Gästen an Mikro/Gitarre. Wenn das Duo durch die neun Songs pflügt, fühlt man sich in die frühen 90er zurückversetzt, die leichte Underground-Produktion verstärkt diesen Eindruck. »FIRST STRIKE FOR SPIRITUAL RENEWANCE« verleiht dem guten alten Thrash-Speed-Black-Metal-Mix neue Kräfte. Der Drummer feuert klassische, peitschende Rhythmen ab, der Fronter faucht zu Riffattacken und meist einfach gestrickten Melodien.

Die Texte liebäugeln mal wieder mit sämtlichen Klischees: Dem Cover-Artwork entsprechend springen sie vom Gehörnten (»Goatpower«) zu Kriegsszenarien (»1942«) und lassen keines der obligatorischen Antichristen-Spielchen aus: »Shadows Of The Cross« trifft »Unholy Inquisition«. Zum Ausklang schleppt sich das Schlagzeug träge scheppernd vorwärts, (Bass)Gitarren lullen monoton hypnotisch ein. Eine Black-Thrash-Scheibe aus modernen Zeiten, welche mit Klassik-Charme punkten kann. (nat)



Siehe auch:
Immortal

 Dead To This World: First Strike For Spiritual Renewance

   

Sacrifice
(EP, 2011, Soulseller Records ?)

Nach vier Jahren endlich wieder ein Lebenszeichen von Black-Thrasher Iscariah (Ex-Immortal): »SACRIFICE« heißt die 25-minütige EP, auf der er Schlagzeuger Kvitrafn durch M:A Fog (Ex-Glorior Bell) ersetzt hat. Gemeinsam mit Gitarrist Skyggen (Gorgoroth live) und Basser Thurzur (Taake live) rumpeln sie ruppig, aber mit ordentlich Groove, durch fünf Songs.

Am schwarzmetallischsten ist der Opener »Har Megiddo / Satans Storm«; ab dem nachfolgenden Titeltrack dominiert der Thrash, inklusive des Coversongs »The Malefice« der chilenischen Thrasher Pentagram. Im finalen achtminütigen »Altar Of Mahakali« schwinden die Kräfte der Bergener mit zunehmender Spieldauer. Ansonsten: Ursprünglich, brachial, technisch ausgereift, druckvoll – und kurz. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel