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Alle Rezensionen zu Raz Ohara & The Odd Orchestra
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Raz Ohara & The Odd Orchestra
(2008, Get Physical GPMCD019)

Was machen, wenn die Kälte längst drin ist? Wenn die Depression sich wie eine Schlinge um den Hals legt? Wenn die romantischen Enttäuschungen längst die guten Erinnerungen mit einer Decke aus Blei überlagern. Raz Oharas erster Streich zusammen mit dem Odd Orchestra alias Oliver Doerell (veröffentlichte unter den Pseudonymen Dictaphone und Swod) entsteigt den tiefen Sümpfen der Melancholie und der Kälte eines trostlosen Dezembertags.

Bei all den trübsinnigen Stimmungen kommt das Album dennoch mit einer Leichtigkeit daher, die die traurig-schöne Schlichtheit durchzieht. Ganz im Gegensatz zu den tanzflächenorientierten Veröffentlichungen des Labels ist diese verträumte Symbiose aus dezenter Elektronik und flirtendem Pop auf ruhigen Pfaden unterwegs. Nur hie und dort ein Knistern oder subtile Beats lassen den elektronischen Hintergrund Patrick Rasemussens erahnen, der sich Mitte der 90er von Dänemark nach Berlin aufmachte. Seine leicht knödelige Stimme hält diese feinsinnige Elektroakustik zusammen und erzählt über menschliches Strandgut. Im Winter. (maw)

Raz Ohara: Raz Ohara & The Odd Orchestra

Offizielle Website

Offizielle Website      http://myspace.com/razoharaandtheoddorchestra



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